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Dämonische Magier / Demon Magicians

Diese Videoreihe zeigt eine ganze Serie von Tricks, die selbst für die Betrachter in unmittelbarer Umgebung, unmöglich erscheinen. Man schaue selbst!, “Magier” die, die Materie zu manipulieren scheinen. Einiges ist sicherlich nur ein Trick, eine Illusion, doch manche Dinge (man sieht es an der Reaktion der Zuschauer auf der Straße oder sonst wo) sind einfach unter normalen Umständen nicht möglich. Zusätzlich wird noch ein Video des maskierten Magiers gezeigt wie er einen Trick vorführt und das im Vergleich zu David Copperfield. Man beachte das der maskierte Magier viel mehr mit Abdeckungen der Tricks arbeitet als Copperfield oder Dynamo. Es befinden sich auch keine Zuschauer bei ihm. Dynamo läuft z.B., öffentlich vor einem großen Publikum auf der Themse, wie Jesus auf dem Wasser lief! David Blaine ramt sich einen spitzen Gegenstand nach dem anderen in den Körper ohne das etwas geschiet! Das erinnert mich an einen Mann names Mirin Dajo und an die Menschen die durch das Feuer laufen ohne das etwas geschiet, darauf gehe ich weiter unten wieder ein.

Teil 1: Chris Angel, Dynamo, David Blaine and more
Teil 2: Cyril, Dynamo, Yif, Hans Klok
Teil 3: Keith Barry, Justin Flom, Worlds greatest Cabaret
Teil 4: Water To Wine (Wasser zu Wein) , Levitation
Teil 5: The Music & Magic Industry
Teil 6: The scariest one, Derren Brown Seance, Demonic Agenda (Eine Geisterbeschwörung wird durchgeführt!)
Teil 7: Mask Changer, Magician Admits Spirits Helps him (Ein Magier ruft einen Geist zu Hilfe)

Hier ist das Video von Mirin Dajo, dass zeigt das, dass durchstechen des Körpers nichts mit Magie zu tun hat!

Zitate von Mirin Dajo

Dajo durchbricht die Stille – und beginnt mit ruhiger Stimme zu sprechen, samt Waffe im Körper: “Sehen Sie, ich bin unverwundbar, und dass ich unverwundbar bin, weiss ich seit zwei Jahren. Allerdings habe ich schon lange Zeit vorher auf dieses Ziel hin trainiert. Aber vor zwei Jahren bog sich eine allzu elastische Waffe bei einem Lungendurchstich ab und fuhr mir quer durch das Herz. Seither habe ich die absolute Gewissheit, dass ich unverwundbar bin.”

«Was ich hier deutlich zu machen versuche, sind uralte, aber meist nur im Verborgenen verkündete Erkenntnisse», betonte er. «Ich spreche in aller Öffentlichkeit davon, weil ich den Augenblick dazu für gekommen erachte und die Wahrheit meiner Worte durch Taten beweisen kann.»

«Mein Ziel ist ziemlich einfach zu umreissen», predigte er jedermann, der es hören wollte. «Es heisst: Vollständiger Frieden, ohne dass man Angst zu haben braucht, dass wieder ein Krieg kommt. Um Gleichgesinnte zu werben, lasse ich meinen Körper durchstechen – zum Beweis, dass man im unerschütterlichen Glauben an Gott unmöglich scheinende Dinge vollbringen kann.»

Quelle: www.sapientia.ch

Wie sehen also das der Glaube an Gott ein essetieller Teil dafür ist, diese Tricks vorzuführen. Die Frage die ich stellen mag ist, welchen Gott meinte er? oder besser, welcher Gott fühlt sich angesprochen und schlägt vor solche Rituale durchzuführen?

Denn Gott in der Bibel sagt deutlich:

5.Mose 18,10 10 Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer, (SCHL2000)

3.Mose 19,28 28 Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leib machen für eine [abgeschiedene] Seele, und ihr sollt euch keine Zeichen einätzen! Ich bin der Herr. (SCHL2000)

5Mo 14,1  Ihr seid Kinder des Herrn, eures Gottes. Darum sollt ihr euch keine Einschnitte machen, noch euch über euren Augen kahlscheren wegen eines Toten; (SCHL2000)

1Kor 10,31 Ob ihr nun eßt oder trinkt oder sonst etwas tut — tut alles zur Ehre Gottes! (SCHL2000)

1Kor 6,19  Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört? (SCHL2000)

Gott hat den Körper perfekt geschaffen und möchte nicht das wir ihn in irgendeiner Weise missbrauchen. Dazu zählen viele Dinge, aber hier möchte ich ganz klar aufzeigen, dass es Gott ganz sicher niemals gutheißen würde, dass ein Mensch sich für ihn durchbohrt.

Das Volk Israel ist damals immer mal wieder von Gott abgefallen und hat heidnische Bräuche angenommen. Einer dieser Bräuche war das durchstechen oder auch das Tätowieren. In einer sehr dunklen Phase der Geschichte Israels, gab es viele Baals Priester und nur einen Propheten Gottes. Die Priester des Baals haben die schrecklichsten heidnischen Rituale durchgeführt, Dinge die „schändlich sind auch nur zu sagen“ (Epheser 5,11+12). Hier wird ein klarer Unterschied zwischen Gott und was er will und Baal, also Satan und was er will gemacht.

1.Könige 18, 21-40  21 Da trat Elia vor das ganze Volk und sprach: Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr Gott, so folgt ihm nach, ist es aber Baal, so folgt ihm! Und das Volk erwiderte ihm kein Wort.
22 Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein übriggeblieben als Prophet des Herrn, die Propheten Baals aber sind 450 Mann.
23 So gebt uns nun zwei Jungstiere, und laßt sie den einen Jungstier erwählen und ihn in Stücke zerteilen und auf das Holz legen und kein Feuer daran legen; so will ich den anderen Jungstier zubereiten und auf das Holz legen und auch kein Feuer daran legen.
24 Dann sollt ihr den Namen eures Gottes anrufen, und ich will den Namen des Herrn anrufen. Und der Gott, der mit Feuer antworten wird, sei der [wahre] Gott! Da antwortete das ganze Volk und sprach: Das Wort ist gut!
25 Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Erwählt euch den einen Jungstier und bereitet ihn zuerst zu, denn ihr seid viele, und ruft den Namen eures Gottes an, aber legt kein Feuer daran!
26 Und sie nahmen den Jungstier, den man ihnen gab, und bereiteten ihn zu; und sie riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: Baal, erhöre uns! Aber da war keine Stimme noch Antwort. Und sie hüpften um den Altar, den man gemacht hatte.
27 Als es nun Mittag war, spottete Elia über sie und sprach: Ruft laut! denn er ist ja ein Gott; vielleicht denkt er nach oder er ist beiseite gegangen oder ist auf Reisen, oder er schläft vielleicht und wird aufwachen!
28 Und sie riefen laut und machten sich Einschnitte nach ihrer Weise mit Schwertern und Spießen, bis das Blut an ihnen herabfloß.
29 Als aber der Mittag vergangen war, weissagten sie, bis es Zeit war, das Speisopfer darzubringen; aber da war keine Stimme noch Antwort noch Aufhorchen.
30 Da sprach Elia zu dem ganzen Volk: Tretet heran zu mir! Als nun das ganze Volk zu ihm trat, stellte er den Altar des Herrn, der niedergerissen war, wieder her.
31 Und Elia nahm zwölf Steine, nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs, an den das Wort des Herrn ergangen war: »Du sollst Israel heißen!«
32 Und er baute aus den Steinen einen Altar im Namen des Herrn und machte um den Altar her einen Graben so breit wie für zwei Kornmaß Aussaat;
33 und er richtete das Holz zu und zerteilte den Jungstier in Stücke und legte ihn auf das Holz,
34 und er sprach: Füllt vier Krüge mit Wasser und gießt es auf das Brandopfer und auf das Holz! Und er sprach: Tut es noch einmal! Und sie taten es noch einmal. Und er sprach: Tut es zum drittenmal! Und sie taten es zum drittenmal.
35 Und das Wasser lief rings um den Altar, und auch den Graben füllte er mit Wasser.
36 Und es geschah um die Zeit, da man das Speisopfer darbringt, da trat der Prophet Elia herzu und sprach: O Herr, du Gott Abrahams, Isaaks und Israels, laß [sie] heute erkennen, daß du Gott in Israel bist und ich dein Knecht, und daß ich dies alles nach deinem Wort getan habe!
37 Erhöre mich, o Herr, erhöre mich, damit dieses Volk erkennt, daß du, Herr, der [wahre] Gott bist, und damit du ihr Herz zur Umkehr bringst!
38 Da fiel das Feuer des Herrn herab und verzehrte das Brandopfer und das Holz und die Steine und die Erde; und es leckte das Wasser auf im Graben.
39 Als das ganze Volk dies sah, da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Der Herr ist Gott! der Herr ist Gott!
40 Elia aber sprach zu ihnen: Fangt die Propheten Baals, daß keiner von ihnen entkommt! Und sie fingen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete sie dort. (SCHL2000)

Jes 8,20 »Zum Gesetz und zum Zeugnis!« — wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot. (SCHL2000)

Es gibt also einen deutlich, sichtbaren Unterschied zwischen übernatürlichen Dingen die von Gott kommen und übernatürlichen Dingen, die von der anderen Seite kommen. Das alte Heidentum kommt heute wieder in einem neuen, modernen Gewand und zwar so, dass es für „aufgeklärte“ Menschen des 21. Jahrhunderts fast unmöglich ist dies zu erkennen.

5.Mose 18,10
10 Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer, (SCHL2000)

1Kor 10,20 

Nein, sondern daß die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, daß ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid.
(SCHL2000)

Wir müssen erkennen das die heutige Welt, allem voran durch den Atheismus, soweit getrieben ist, dass sie die Werke von dämonischen Geistern für Zaubertricks hält. Es ist cool geworden sich mit paranormalen Dingen zu befassen.

Es ist für viele interessant sich mit okkulten, geheimen, mystischen Ritualen auseinander zu setzen. Dabei mein ich Dinge wie Handlinien lesen, Astrologie, Horoskope, Mayakalender, Pendeln, Geisterbeschwörungen, Esoterik und Magie. Doch am Ende dieser Linie wird man dadurch nur immer mehr in einen Sog von täglichen, immer zu wiederholenden Ritualen geführt und man strebt nach etwas, dass man nie erreichen wird.

Ich spreche aus Erfahrung, denn Gott hat mich aus der okkulten Welt zu seiner Wahrheit geführt. Man muss keine Steine tragen die eine bestimmte Wirkung haben, keine Kristalle ins Wasser legen damit die Energie von ihnen aufs Wasser übergeht usw. Es gibt viele Dinge die ich immer wieder getan habe, die einfach unnötig waren (wie das „von bösen Kräften befreiende Ritual für den BARCODE weil 666“) und die mich belastet hatten.

Doch weil ich zum einzig wahren Gott und Erlöser gefunden habe und ihm mein Leben übergeben habe, habe ich Ruhe. Denn er führt es an. Die Erfahrungen die ich mit Gott gemacht habe übersteigen die, welche ich in der Esoterik Zeit gemacht habe. In meiner Esoterik Zeit hatte ich Depressionen, bei Gott habe ich Freude und ein „Zur Ruhe“ kommen in seiner  Liebe.

He leadeth me

He leadeth me!

He leadeth me, He leadeth me,
By His own hand He leadeth me;
His faithful foll’wer I would be,
For by His hand He leadeth me.

Whatever you do, wherever you may be, you can be sure that your father leads you!!

Fear thou not; for I am with thee: be not dismayed; for I am thy God: I will strengthen thee; yea, I will help thee; yea, I will uphold thee with the right hand of my righteousness. Fear not: for I have redeemed thee, I have called thee by thy name; thou art mine. When thou passest through the waters, I will be with thee; and through the rivers, they shall not overflow thee: when thou walkest through the fire, thou shalt not be burned; neither shall the flame kindle upon thee.
Isaiah 41:10, 43:1.2

Fountainview Academy

Lyrcs here

Hiob. Fest im Glauben. Teil 2

Das letzte, was wir von Hiob gelesen
haben, war folgendes:
 
„Haben wir Gutes empfangen von Gott und
sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allem versündigte sich Hiob
nicht mit seinen Lippen.“ Hi 2, 10
Als drei Freunde von Hiobs Unglück hören,
beschließen sie ihn zu besuchen, um ihn zu beklagen und zu trösten. 
„Und da sie ihre Augen aufhoben von ferne,
kannten sie ihn nicht und hoben auf ihre Stimme und weinten, und ein jeglicher
zerriss sein Kleid, und sie sprengten Erde auf ihr Haupt gen Himmel und saßen
mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm;
denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.“ Hi 2, 12.13
Nach dieser einer Woche fängt Hiob ein langandauerndes
Gespräch an. Er fragt sich, warum ihn all dies Leid geschieht, denn er weiß,
dass keine unvergebene Sünde ihn von Gott trennt. Seine „Freunde“ –
anstatt ihres ursprünglichen Zieles – fangen nun an, ihn zu beschuldigen und
anzuklagen, er wäre ungerecht und voller Sünde, weswegen er Buße tun müsse. Sie
steigern sich so sehr in diese Angelegenheit hinein, dass sie ihn sogar
verspotten:
„Muss denn ein Schwätzer immer Recht
haben? Müssen die Leute zu deinem eitlen Geschwätz schweigen, dass du spottest
und niemand dich beschäme? Du sprichst: Meine Rede ist rein, und lauter bin ich
vor deinen Augen. Ach, dass Gott mit dir redete und täte seine Lippen auf und
zeigte dir die heimliche Weisheit! Denn er hätte noch wohl mehr an dir zu tun,
auf dass du wissest, dass er deiner Sünden nicht aller gedenkt. Meinst du, dass
du wissest, was Gott weiß, und wollest es so vollkommen treffen wie der
Allmächtige? Soll ein weiser Mann so aufgeblasene Worte reden und seinen Bauch
so blähen mit leeren Reden? Du verantwortest dich mit Worten, die nicht taugen,
und dein Reden ist nichts nütze. Du hast die Furcht fahren lassen und redest
verächtlich vor Gott.“ Hi 11, 2-7;15, 2-4
Doch Hiob bleibt fest im Herrn:
 „Wollen
die leeren Worte kein Ende haben? Oder was macht dich so frech, also zu reden?
Der Gerechte wird seinen Weg behalten; und wer reine Hände
hat, wird an Stärke zunehmen. Wollt ihr Gott vertreten? Wird’s euch auch wohl
gehen, wenn er euch richten wird? Meint ihr, dass ihr ihn täuschen werdet, wie
man einen Menschen täuscht? Siehe, er wird mich doch erwürgen, und ich habe
nichts zu hoffen; doch will ich meine Wege vor ihm verantworten. Er wird ja
mein Heil sein; denn es kommt kein Heuchler
vor ihn.
“ Hi 16,3; 17,9; 13, 8.9.15.16
„Aber ich weiß, dass
mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben. Und nachdem diese meine Haut
zerschlagen ist, werde ich ohne mein Fleisch Gott sehen. Denselben werde ich sehen, und meine Augen
werden ihn schauen, und nicht als Fremden. Danach sehnt sich mein Herz
in mir.“ Hiob
19, 25-27
Hiob war so sehr mit Gott verbunden, dass
er ihm alles übergab und völlig vertrauen konnte! Er kannte seinen Erlöser,
sein Heiland war ihm nicht fremd. Und keiner, auch seine Freunde nicht, konnte
ihm diese Gewissheit nehmen, denn er war fest gegründet im Herrn.
Auch Jesaja konnte bezeugen: 
“So ist mein Gott: Er hat mich errettet und mir
geholfen, ich vertraue ihm und habe keine Angst. Der Herr allein gibt mir
Kraft.” Jesaja 12,2
Kennst du Gott? Liebst du Gott? „Von
ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deiner Kraft?”
Ellen White schrieb einmal: „Wenn das ewige Leben uns nicht
alles bedeutet, hat es für uns keine Bedeutung.“ OHC, 94
Wieviel bedeutet dir Christus? Er hat
alles aufgegeben, um deinetwillen. Warum weihst du ihm nicht dein Lieben und folgst ihm in seinen Fußspuren nach?

Daniel und die Offenbarung / Daniel and Revelation – Uriah Smith

DEUTSCH: 

Kommentar von mir: Das beste was es gibt zum Bibelstudium der Prophetie!!!!!

Das Welt-Ethos der Neuen Welt-Ordnung

In diesem Artikel soll das Projekt Weltethos beleuchtet werden, dessen Initiator der katholische Theologe Hans Küng ist. Das von den Vereinten Nationen geförderte Projekt soll das ethische Fundament für die Neue Welt-Ordnung bilden.

In der Welt-Ethos-Erklärung, die im September 1993 in Chicago vom Parlament der Welt-Religionen ausgearbeitet wurde, lesen wir im Vorwort:

Niemand dürfte heute noch ernsthaft bestreiten: Eine Welt-Epoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Welt-Politik, Welt-Technologie, Welt-Wirtschaft und Welt-Zivilisation, bedarf eines Welt-Ethos. Das heißt: eines Grundkonsenses bezüglich verbindender Werte, unverrückbarer Maßstäbe und persönlicher Grundhaltungen. Ohne einen Grundkonsens im Ethos droht jeder Gemeinschaft früher oder später das Chaos oder eine Diktatur. Keine bessere Weltordnung ohne ein Welt-Ethos! Ein Welt-Ethos meint dabei weder eine Welt-Ideologie noch eine einheitliche Welt-Religion jenseits aller bestehenden Religionen noch eine Mischung aus allen Religionen.

In einem Statement vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 7.-9. November 2001 proklamiert Hans Küng folgendes:

  • Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.
  • Kein Friede unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen.
  • Kein Dialog zwischen den Religionen ohne globale ethische Standards.
  • Kein Überleben unseres Globus in Frieden und Gerechtigkeit ohne ein neues Paradigma internationaler Beziehungen auf der Grundlage globaler ethischer Standards.

Die Behauptung ist also, dass es ohne globale ethische Standards keinen Dialog unter den Religionen und damit auch kein Überleben unseres Globus in Frieden und Gerechtigkeit geben kann.

 Schauen wir uns an, was Hans Küng mit Dialog der Religionen meint:
 Hans Küng schreibt in seinem Buch Projekt Weltethos, dass im interreligiösen Dialog jeder einzelne Partner seiner eigenen Tradition verpflichtet sei. Dieser individuelle Standpunkt müsse aber im Prozess des Dialogs zugleich für eine Umformung offen sein.[1] Mit einer Religion, die auf ihrem eigenen absoluten Wahrheitskriterium beharre, sei ein echter Dialog von vornherein aussichtslos. Die Führer aller Religionen müssten sich bekennen zu ihrer Mitverantwortung für den Weltfrieden, Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit, Versöhnung und Vergebung.[2]


Jede Religion, die für sich den Anspruch auf absolute Wahrheit erhebt, steht demzufolge einem Dialog der Religionen im Wege und verhindert den Frieden unter den Nationen. In Hans Küngs Welt-Ethos hat eine Religion mit unverrückbaren Standpunkten keinen Platz.

 Angesichts der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA stellte Küng 12 Thesen über ein »Globales Ethos angesichts globaler Bedrohung« auf. Unter Punkt 12 ruft er zu einem neuen Paradigma “regionaler Versöhnung, Verständigung und Annäherung” in der Politik auf, das sich nicht auf “‘postmodernistischen’ Beliebigkeitspluralismus” gründen dürfe, sondern vielmehr auf einen “gesellschaftlichen Konsens bezüglich bestimmter Grundwerte, Grundrechte und Grundpflichten”. Weiter fordert er:

Dieses elementare Welt-Ethos muss von allen gesellschaftlichen Gruppen mitgetragen werden, von Glaubenden wie Nichtglaubenden, von den Angehörigen der verschiedenen Religionen wie Philosophien oder Ideologien.

Schauen wir uns einmal an, wie der Ausdruck “Ethos” in der Wikipedia definiert wird:

Der Duden definiert das Ethos als eine “vom Bewusstsein sittlicher Werte geprägte Gesinnung” oder “Gesamthaltung”; als “ethisches Bewusstsein” oder auch als Ethik im Sinne der Gesamtheit sittlicher Normen und Maximen, die einer (verantwortungsbewussten) Einstellung zugrunde liegen
Das Ethos steht nicht nur für das Verhalten einzelner, sondern auch für das Gefüge moralischer Verhaltensweisen der sozialen Institution, in der er lebt – objektiv als Sitte, subjektiv als Charakter. Durch das Ethos wird die Einheit einer bestimmten sozialen Gemeinschaft konstituiert, stabilisiert sowie von anderen Gemeinschaften abgegrenzt.

Im Welt-Ethos scheint es also um eine Art globales Bewusstsein zu gehen, das den Charakter und das moralische Verhalten jedes einzelnen bestimmt und so eine weltweite Einheit der Menschen herstellt.
Am Ende der Deklaration des Parlaments der Weltreligionen wird diese Vermutung bestätigt:

Wir plädieren für einen individuellen und kollektiven Bewußtseinswandel, für ein Erwecken unserer spirituellen Kräfte durch Reflexion, Meditation, Gebet und positives Denken, für eine Umkehr der Herzen.

Wie soll nun dieser globalen Bewußtseinswandel erreicht werden? Diese Frage behandelt Andreas Bummel in seinem Vortrag bei der “Freimaurerloge Johannes der Evangelist zur Eintracht” in Darmstadt vom 19. September 2001:

… für die Mitglieder des Club of Budapest [ist] die Entwicklung des Bewußtseins, der Weltordnung und einer globalen Ethik eine “Parallelstrategie”. In dem 1996 vorgestellten “Manifest über globale Verantwortung” heißt es: “Am Ende des 20. Jahrhunderts sind wir an einem historischen Scheideweg angekommen: in sozialer, spiritueller wie kultureller Hinsicht stehen wir unmittelbar an der Schwelle zu einer neuen Stufe unserer Entwicklung. Der Unterschied zu früheren Dekaden dieses Jahrhunderts ist dabei ebenso grundlegend wie jener zwischen Höhlenmensch und Viehzüchter, Nomade und Dorfbewohner. […] Welche Maßnahmen wir auch immer ergreifen mögen. Wir schaffen mit ihnen entweder den Rahmen für den Aufbau einer friedlichen, kooperativen globalen Gesellschaft und schreiben damit das große Abenteuer des Lebens, des Geistes und des Bewußtseins auf dieser Erde fort, oder wir inszenieren das Ende der Menschheit.” Solange die planetarische Dimension nicht Bestandteil menschlichen Geistes und Bewußtseins sei, würde die Tendenz zur letzteren Option immer weiter zunehmen. Globales Bewußtsein aber umfasse das Wissen um und das Gefühl für die vitale Interdependenz und die grundsätzliche Einheit der Menschheit. Ein solches Bewußtsein beinhalte die bewußt vollzogene Annahme der Ethik, die mit dieser Erkenntnis verbunden ist. Hans Küng schließlich stellt explizit fest, dass es ohne ein Weltethos auch keine tragfähige Weltordnung geben kann. […] Eine solche Ethik wäre Ausdruck eines geänderten Bewußtseins und Triebkraft für ordnungspolitischen Strukturwandel auf allen Ebenen.

Herr Bummel geht auch auf die Rolle der Freimaurer bei dieser globalen Bewußtseinstransformation ein:

In seinem Buch über die “neue Utopie der Freimaurerei” stellt Giuliano Di Bernardo die Übereinstimmung zwischen freimaurerischer Ethik und den vom Weltparlament der Religionen entwickelten Grundsätzen fest. Dieses Ergebnis ist nicht überraschend, schließlich wirken in der Freimaurerei Menschen aller Religionen. Es waren außerdem vor allem Freimaurer, die sich im Rahmen der amerikanischen Unabhängigkeit und der französischen Revolution für die Verwirklichung allgemeiner Menschenrechte eingesetzt haben. Durch die Verbreitung aufklärerischen Gedankenguts haben die Logen durch ihre praktische universelle Ethik in erheblichem Maße auch ein neues Bewußtsein verbreitet.

Auch lässt er keinen Zweifel daran, wohin die Reise gehen soll:

Es ist jetzt an der Zeit, den Nationalstaat als das zu erkennen, was er ist: ein notwendiges Übergangsstadium auf dem Weg zu einer föderalen Weltrepublik. Die Freimaurerei hat dazu beigetragen, universale Werte auf nationalstaatlicher Ebene zu verwirklichen. Die Aufgabe der Zukunft ist es, diese Werte global umzusetzen.

So ist es nur folgerichtig, dass Hans Küng im Mai 2007 den Kulturpreis der Deutschen Freimaurer erhielt mit den Worten: „Sie sprechen uns aus unserer freimaurerischen Seele“.

Zusammenfassend können wir feststellen, dass es eine weltweite Agenda für eine Neue Welt-Ordnung gibt, welche hinter den Kulissen von Geheimgesellschaften wie den Freimaurern und diversen Elite-Clubs vorangetrieben wird. Einhergehend damit wird eine globale Bewußtseinstransformation angestrebt, welche schließlich den Weg für ein Welt-Ethos ebnet, dem sich die gesamte Menschheit unterstellt.

In dieser Neuen Welt-Ordnung wird kein Platz mehr sein für Menschen, welche ihr Leben nach nicht verhandelbaren Maßstäben wie zum Beispiel der Bibel, dem Wort Gottes, ausrichten. Menschen die an Jesus Christus glauben, der den  Anspruch erhebt, die Wahrheit und der einzige Weg zu Gott zu sein (Joh 14,6), werden in dieser Neuen Welt-Ordnung die erklärten Feinde sein, Fundamentalisten, welche dem Welt-Frieden im Wege stehen.

Das Welt-Ethos wird dabei genau das sein, was es vorgibt, nicht sein zu wollen: Eine Neue Welt-Ideologie für Nichtglaubende und für Glaubende eine Neue Welt-Religion, welche den Welt-Frieden verspricht. Eine Kollektiverlösung, für welche sich jeder Mensch auf der Welt einem globalen Sittengesetz unterwerfen muss. Das Ziel ist eine Art Massenseele, wie sie Gustave Le Bon in Psychologie der Massen beschreibt.
 
 

Quellen:
Hans Küng, Projekt Weltethos, S. 132Hans Küng, Projekt Weltethos, S. 113Nicola Taubert: Weltethos & Sonntagsgesetz – Die globale Transformation

Die 14 Regeln biblischer Interpretation

Aus den “REGELN BIBLISCHER INTERPRETATION”:

Die wichtigste Regel von allen ist, dass du echten Glauben hast. Es erfordert einen Glauben, der in Prüfungen bereit ist, Opfer zu bringen, das Liebste auf Erden hinzugeben, die Welt und alle ihre Wünsche, die Persönlichkeit, die Lebensweise, den Beruf, Freunde, Einfluss, Bequemlichkeiten und weltliche Ehren. Wenn irgendeines dieser Dinge unserem Glauben an eine Wahrheit in Gottes Wort im Wege stehen würde, bewiese das, dass unser Glaube umsonst ist. Auch können wir keinen wahren Glauben haben, solange einer dieser falschen Beweggründe in unserem Herzen lauert. Wir müssen glauben, dass Gott Sein Wort niemals bricht. Wir können darauf vertrauen, dass Er, der über die Sperlinge wacht, und die Haare auf unserem Haupt zählt, auch die Übersetzung Seines eigenen Wortes beaufsichtigt. Er umgibt es mit einem Schutzwall. Wer Gott mit allem Ernst vertraut und sich vorbehaltlos auf Sein Wort verlässt, wird die Wahrheit nicht weit verfehlen. Das würde Gott verhindern, selbst dann, wenn derjenige kein Hebräisch oder Griechisch versteht.

Dies sind einige der wichtigsten Regeln, die im Wort Gottes enthalten sind, und wenn ich sie annehme und ihnen folge, werde ich eine systematische Ordnung darin finden. Und wenn ich nicht völlig irregeleitet worden bin, habe ich durch ihre Anwendung entdeckt, dass die Bibel in ihrer Gesamtheit eines der einfachsten, klarsten und verständlichsten Bücher ist, das je geschrieben wurde; das den Beweis seines göttlichen Ursprungs in sich selbst trägt und voller Erkenntnisse ist, die sich unser Herz nur wünschen und sich daran erfreuen kann. Ich habe entdeckt, dass die Bibel ein Schatz ist, den die Welt nicht für Geld kaufen kann. Sie gibt uns in unserem Glauben einen stillen Frieden und eine feste Hoffnung für die Zukunft. Sie hält uns aufrecht in Widrigkeiten und lehrt uns, im Wohlergehen demütig zu bleiben. die Bibel macht uns bereit, andere zu lieben und ihnen Gutes zu tun und den Wert einer Seele zu erkennen. Sie lässt uns kühn und tapfer für die Wahrheit eintreten und stärkt unseren Arm, um dem Irrtum entgegenzutreten. Die Bibel gibt uns eine mächtige Waffe, um den Unglauben niederzureißen und macht uns mit dem einzigen Gegenmittel gegen die Sünde bekannt. Sie lehrt uns, wie der Tod bezwungen werden kann und wie die Fesseln des Grabes zerrissen werden. Sie erzählt uns von zukünftigen Ereignissen und zeigt uns die dafür notwendige Vorbereitung.

Die Bibel gibt uns Gelegenheit, uns mit dem König aller Könige zu unterhalten und offenbart uns den allerbesten Gesetzeskatalog, der je erlassen wurde. Dies ist nur eine schwache Wiedergabe ihres Wertes; aber wie viele verschmachtende Seelen behandeln sie trotzdem mit Gleichgültigkeit, oder, was dem an Schaden gleichkommt, behandeln sie als ein verborgenes Geheimnis, das man nicht erkennen kann. Oh, mein lieber Leser, mach die Bibel zu deinem hauptsächlichen Studienobjekt. Prüfe sie gründlich und du wirst herausfinden, dass sie alles das ist, was ich gesagt habe. Ja, wie die Königin von Saba wirst du sagen, dass dir nicht die Hälfte gesagt wurde. Die Theologie, die an unseren Schulen gelehrt wird, ist immer auf irgendein spezielles Glaubensbekenntnis gegründet. Vielleicht kann man mit dieser Art Lehren ein leeres Gehirn beeindrucken, aber das Endresultat wird immer Fanatismus sein. Ein freies Bewusstsein wird nie nur mit den Anschichten eines Anderen zufrieden sein. Wenn ich die Jugend in Theologie zu unterrichten hätte, würde ich mir als erstes ein Bild über ihre geistigen Fähigkeiten und ihren Verstand machen. Wenn sie gute Voraussetzungen böten, würde ich sie die Bibel selbst studieren lassen und sie ungebunden hinausschicken, der Welt Gutes zu tun. Aber wenn sie keinen Verstand hätten, würde ich ihnen den Stempel eines anderen Verstandes aufdrücken, “Fanatiker” auf ihre Stirn schreiben und sie als Sklaven hinausschicken.  – William Miller –

Quelle: Miller’s Works. Band I, Views Of The Prophecies And Prophetic Chronology, Selected From Manuscripts Of William Miller; With A Memoir Of His Life. Herausgegeben von Joshua V. Himes, 1842, Seite 20-24.

Was sagt Ellen White über die Regeln von William Miller?:

“Diejenigen, die die dritte Engelsbotschaft verkündigen, forschen in derselben Art und Weise in der Schrift, wie Vater Miller es getan hat. In dem kleinen Buch ‘Views of the Prophecies and Prophetic Chronology’, stellt Vater Miller die folgenden einfachen, aber klugen Regeln zum Bibelstudium und zur biblischen Interpretation, auf:


1. Jedes einzelne Wort ist wichtig in Bezug auf das in der Schrift dargelegte Thema;
-> Matthäus 5, 18


2. Die gesamte Schrift ist notwendig und sie kann durchaus durch sorgfältige Interpretation und fleißiges Studium verstanden werden;
-> 2. Timotheus 3, 15-17


3. Nichts von dem, was in der Schrift offenbart worden ist, kann oder wird denen vorenthalten werden, die im Glauben darum bitten und nicht wanken;
-> 5. Mose 29,29 / Matthäus 10, 26-27 / 1. Korinther 2, 10 / Philipper 3, 15 / Jesaja 14, 11 / Matthäus 21, 22 / Johannes 14, 13-14 / Johannes 15, 7 / Jakobus 1, 5-6 / 1. Johannes 5, 13-15


4. Um einen grundlegenden Lehrpunkt zu verstehen, musst du alle Schriftstellen zu diesem Thema zusammenbringen. Dann lass jedes einzelne Wort wirken, und wenn du eine Theorie formulieren kannst, ohne einen Widerspruch zu finden, dann kannst du nicht falsch liegen;
-> Jesaja 28, 7-29 / Jesaja 35, 8 / Sprüche 19, 27 / Lukas 24, 27.44-45 / Römer 16, 26 / Jakobus 5, 19 / 2. Petrus 1, 19-29


5. Die Schrift muss ihr eigener Ausleger sein, weil sie den Maßstab in sich selbst trägt. Wenn ich mich auf einen Lehrer verlasse, dass er mir die Schrift auslegt und er dabei über die Bedeutung der Schrift mutmaßen würde, oder ihr eine ganz bestimmte Bedeutung entsprechend seinem speziellen Glaubensbekenntnis zu geben wünscht, oder weil er dadurch weise erscheinen würde, dann ist nicht die Bibel mein Maßstab, sondern seine Mutmaßung, sein Wunsch, sein Glaube oder seine Weisheit.
-> Psalm 19, 8-12 / Psalm 119, 97-105 / Matthäus 23, 8-10 / 1. Korinther 2, 12-16 / Hesekiel 34, 18-19 / Lukas 11, 52 / Maleachi 2, 7-8


Die obenstehenden Punkte sind nur ein Teil dieser Regeln, und bei unserem Bibelstudium sollten wir alle dargelegten Auslegungsrichtlinien beachten.


Unverfälschter Glaube ist auf die Bibel gegründet, aber Satan benutzt so viele Kunstgriffe um die Schrift zu verdrehen und sie fehlerhaft und falsch darzustellen, dass große Vorsicht von Nöten ist, wenn man wissen möchte, was die Schrift wirklich lehrt. Es ist eine der größten Täuschungen dieser Zeit, wenn man viel bei Gefühlen verweilt, während man Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit beansprucht und nicht die klare Ausdrucksweise von Gottes Wort beachtet, denn Gottes Wort deckt sich nicht mit Gefühlen. Viele haben für ihren Glauben keinerlei Grundlagen, außer Gefühle. Ihre Religion besteht aus Reizen und Gefühlen; nimmt man sie jedoch weg, ist ihr Glaube dahin. Gefühle können wie die Spreu sein, aber Gottes Wort ist der Weizen. Der Prophet fragt: ‘Was hat das Stroh mit dem Weizen gemeinsam?'[Jer 23,28].


Niemand wird dafür verurteilt werden, weil er Licht und Erkenntnis nicht angenommen hat, welches er nicht hatte und welches er auch nicht hätte haben können. Viele lehnen jedoch die Wahrheit ab, die ihnen von Christi Botschaftern vorgetragen wird weil sie die Wahrheit dem weltlichen Standard anpassen wollen. Die Wahrheit, die ihre Seele erreichte, das Licht, das ihre Seele erhellte, wird sie im Gericht verurteilen. In diesen letzten Tagen steht uns das angesammelte Licht zur Verfügung, welches durch all die Jahrhunderte hindurch geleuchtet hat und wir werden dementsprechend zur Verantwortung gezogen. Der Weg der Heiligkeit verläuft nicht auf gleichem Weg Niveau mit der Welt; es ist ein rauer Weg. Wenn wir auf diesem Weg wandeln, wenn wir auf dem Weg der Gebote Gottes laufen, werden wir entdecken, dass ‘der Pfad der Gerechten wie ein strahlendes Licht ist, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.’ [Sprüche 4,18]” RH, 25. November 1884

Hier nun die restlichen Regeln von William Miller, die man beim Studieren und Auslegen der Bibel beachten sollte:

6. Gott hat kommende Ereignisse durch Visionen, Bilder und Gleichnisse offenbart und auf diese Weise sind die gleichen Dinge durch verschiedene Visionen, oder in verschiedenen Bildern und Gleichnissen oftmals wieder und wieder offenbart. Wenn du sie verstehen willst, musst du sie alle zu einem Ganzen zusammenfügen.
-> Psalm 89, 20 /  Hosea 12, 11 / Habakuk 2, 2 / Apostelgeschichte 2, 17 / 1. Korinther 5, 6 / Hebräer 9, 9.24 / Psalm 78, 2 / Matthäus 13, 13.34 / 1. Mose 41, 1-32 / Daniel 2, 7-8 / Apostelgeschichte 10, 9-16


7. Visionen sind immer als solche erwähnt.
-> 2. Korinther 12, 1


8. Symbole haben immer eine übertragene Bedeutung und werden in der Prophetie viel benutzt, um zukünftige Dinge, Zeiten, und Ereignisse darzustellen. Hierbei handelt es sich z.B. um Berge, die Regierungen bedeuten, Tiere, die Königreiche bedeuten, Wasser, die Völker bedeuten, Lampen, die Gottes Word bedeuten, Tage, die Jahre bedeuten.
-> Daniel 2, 35.44 / Daniel 7, 8.17 / Offenbarung 17, 1+15 / Psalm 119, 105 / Hesekiel 4,6


9. Gleichnisse werden als Begleiter benutzt, um bestimmte Themen zu illustrieren. Sie müssen auf die gleiche Weise wie Symbole durch das Thema und die Bibel erklärt werden.
-> Markus 4,13


10. Symbole haben manchmal zwei oder mehr Bedeutungen, so wie beispielsweise der Tag ein Symbol für drei verschiedene Zeitperioden darstellen kann.
-> Prediger 7, 14
-Unbestimmte Zeit
-Bestimmte Zeit – ein Tag für ein Jahr
-Ein Tag für Tausend Jahre

Wenn du die richtige Auslegung anwendest, wird sie mit der Bibel harmonieren und einen vernünftigen Sinn ergeben, ansonsten nicht.

(Kommentar vom Autor/Blogger: Bedenkt, dass gleichzeitig immer alle Regeln angewandt werden müssen, also auch hier den Kontext und den thematischen Zusammenhang nicht vergessen: Jedes Word ist wichtig, die gesamte Schrift muss beachtet werden, alle Schriftstellen zusammenbringen, etc…) 
-> Hesekiel 4, 6 / 2. Petrus 3, 8


11. Wie kann man wissen, wann ein Wort symbolisch gebraucht wird? Wenn es so, wie es dort steht, einen vernünftigen Sinn ergibt, und den einfachen Naturgesetzen keine Gewalt antut, dann muss es wörtlich verstanden werden, andernfalls ist es symbolisch gemeint.
-> Offenbarung 12, 1-2 / Offenbarung 17, 3-7


12. Um die wahre Bedeutung von Symbolen zu erfahren, gehe deinem bildlichen Wort in der Bibelnach, und so du es erklärt findest, wende es auf dein Symbol an. Wenn es einen vernünftigen Sinn ergibt, brauchst du nicht weiter zu suchen; wenn nicht, suche weiter.


13. Wie kann man wissen, ob man für die Erfüllung einer Prophetie das richtige historische Ereignis zugeordnet hat? Wenn du zu dem Schluss kommst, dass jedes einzelne Wort der Prophezeiung (nachdem du die Symbole verstanden hast) sich buchstäblich erfüllt, dann kannst du sicher sein, dass dein geschichtliches Ereignis das korrekte Ereignis ist. Aber wenn ein Wort keine Erfüllung hat, dann musst du nach einem anderen Ereignis schauen, oder seine zukünftige Entwicklung abwarten. Denn Gott trägt dafür Sorge, dass die Geschichte und die Prophetie übereinstimmen, so dass seine wahren gläubigen Kinder nie beschämt sein müssen.
-> Psalm 22, 6 / Jesaja 14, 17-19 / 1. Petrus 2, 6 / Offenbarung 17, 17 / Apostelgeschichte 3, 18
– William Miller –


(Alle Hervorhebungen innerhalb der Regeln sind durch den Autor/Blogger vorgenommen)

Kurt Hasel – Gebetsseminar

Eim Seminar über das Gebet mit Kurt Hasel
(Die Teile sind in einer Playlist untergebracht und können im
Youtube-Video-Fester einfach durchgeschaltet werden. (Schwarz=Online,
rot=Offline)

Teil 1: Mein persönliches Gespräch mit Got
Teil  2: Eine betende Gemeinde ist eine siegende Gemeinde

Teil 3: Gottes Siege liegen für dich bereit

Teil 4: Hilfe in aussichtslosen Fällen

Teil 5:  Wie kann ich richtige Entscheidungen treffen? 


Kommentar von mir: Das sollte jeder mal gehört haben!!

Pastor Anderson Reveals Pre-Trib Rapture Deception

Pastor Steven Anderson enthüllt die falsche Lehre einer “Entrückung vor der Zeit der Trübsal”

Eines vorweg: Pastor Steven Anderson ist kein Siebenten-Tags-Adventist, sondern hat eine eigene Kriche mit dem Namen “Faithful Word Baptist Chruch” gegründet, nachdem er durch eigenes Bibelstudium herausgefunden hat, dass die Lehre der “Entrückung vor der Zeit der Trübsal” nicht biblisch ist. Er sieht sich als bibeltreuer Christ und Baptist, gehört jedoch nicht zur Kirche der Baptisten, die ja den Dispensationalismus (Entrückung vor der Großen Trübsal) lehren. Und wie es scheint, hat er noch nicht den Sabbat als wahren Ruhetag Gottes erkannt. Außerdem glaubt er zum Beispiel, dass das Malzeichen des Tieres (Offenbarung 13,16.17) ein RFID-Mikrochip sein wird, was ich NICHT befürworte.

Nun war er bei Alex Jones (Radio- und Internetfernsehmoderator in Amerika) eingeladen, um diese falsche Lehre zu enthüllen. Ich stelle das hier rein, da es interessant ist zu sehen, wie das “Truthmovement” (entstanden vor allem durch Alex Jones und seine Aufklärung über die Lügen rund um die Terroranschläge des 11.Septembers 2001) und wahre biblische Lehre immer mehr “zusammenrücken”. Alex Jones hat mittlerweile ein Millionenpublikum von Zuschauern, die auf der Suche nach Wahrheit sind. Er macht mit dieser Menge an Zuschauern schon locker den größten Fernsehanstalten wie CNN und Co. Konkurrenz. Alex Jones hat sehr viel dazu beigetragen, die Machenschaften von Geheimgesellschaften aufzudecken und bekannt zu machen, wodurch extrem vielen Menschen weltweit die Augen geöffnet wurden in Bezug auf was die dunklen Hintergründe des politischen Weltgeschehens sind (-> satanisches Wirken!)
Ich persönlich glaube, dass Gott seine schützende Hand über sein Werk hält und hoffe, dass sowohl Alex Jones als auch Pastor Steven Anderson noch zur vollen biblischen Wahrheit erwachen.

Sabbatheiligung – Wie, Was, Wo, Warum?

„Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“ (2.Mose 20,8-11)
Dieses vierte Gebot hat uns der HERR gegeben um Seinen Tag zu heiligen. Wie man diesen Tag heiligt, ist für viele Christen kein Problem. Einige heiligen ihn wie es ihnen persönlich am liebsten ist und andere bemühen sich, ihn so zu heiligen, wie es Gott gefällt.
Diese verschiedenen Arten der Sabbatheiligung verursachen unter Geschwister Dilemma, Unruhen, Uneinigkeit, Streitereien und manchmal auch Hass.

„Der Herr wird sehr entehrt, wenn unter seinem Volk Zwietracht besteht. Die Wahrheit ist eine Einheit. Wenn das hohepriesterliche Gebet Christi von uns erfüllt werden soll, müssen wir die von Gott verlangte Einheit täglich pflegen. Der Uneinigkeit darf unter den Verkündigern der letzten Gnadenbotschaft nicht Raum gegeben werden; denn dies bedeutete für die Ausbreitung des Werkes Gottes ein folgenschweres Hindernis. Gottes Diener sollen eins sein, wie Christus mit dem Vater eins ist; ihre von Gott eingegebenen und geheiligten Kräfte müssen zu einem vollkommenen Ganzen vereint werden. Alle, die Gott lieben und seine Gebote halten, streben nicht auseinander, sondern schließen sich zusammen.“ 1

„Christus erkannte, dass Zusammenhalten und christliche Eintracht für Gottes Werk notwendig sind. Deshalb schärfte er diese Forderung seinen Jüngern ein. Die Geschichte des Christentums bis auf den heutigen Tag beweist überzeugend, dass Stärke nur in völliger Einigkeit zu finden ist. Unterstellt eure persönliche Auffassung dem bestimmenden Einfluss der Gemeinde!  

Die Apostel empfanden die Notwendigkeit unbedingter Einheit und arbeiteten ernsthaft auf dieses Ziel hin. Paulus ermahnte seine Brüder mit folgenden Worten: ‚Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, durch den Namen unsers Herrn Jesu Christi, dass ihr allzumal einerlei Rede führet und lasset nicht Spaltungen unter euch sein, sondern haltet fest aneinander in einem Sinne und in einerlei Meinung‘. 1.Korinther 1,10.“ 2  
Apostel Paulus hat schon damals davon gewarnt:

„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.“ (2.Tim. 4,3.4)

In Jesaja 58. Kapitel, Prophet Jesaja beschreibt ein Volk, das in einer Zeit allgemeinen Abweichens von Wahrheit, Gerechtigkeit und Gebote Gottes war. Der Sabbat war so entstellt worden, dass seine Befolgung eher das Wesen selbstsüchtiger und eigenwilliger Menschen als das Wesen Gottes widerspiegelte. Prophet Jesaja beschreibt eine religiöse Krise, die unserer Zeit ähnelt.
In unmissverständlichen Worten weist der Prophet auf das besondere Werk dieses Volksrestes hin, der die Mauer baut.

„Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage und den Sabbat »Lust« nennst und den heiligen Tag des HERRN »Geehrt«; wenn du ihn dadurch ehrst, dass du nicht deine Gänge machst und nicht deine Geschäfte treibst und kein leeres Geschwätz redest, dann wirst du deine Lust haben am HERRN, und ich will dich über die Höhen auf Erden gehen lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des HERRN Mund hat’s geredet.“ (Jesaja 58,13-14)

Weitere Hinweise über die Heiligung des Sabbats, finden wir im Schrifttum des Geistes der Weis-sagung:

„Wir sollten mit Eifer über die Zeit des Sabbats wachen und daran denken, dass jeder Augenblick geweihte, heilige Zeit ist. Wenn möglich, sollten Arbeitgeber ihren Ange-stellten die Zeit von Freitagmittag bis zum Sabbatanfang freigeben, damit sie Zeit zur Vorbereitung haben und den Tag des Herrn in Ruhe und Sammlung willkommen heißen können. Wer so handelt, wird keinen Verlust erleiden, selbst nicht in irdischen Dingen.  
Am Freitag beende man alle Vorbereitungen für den Sabbat; die Kleidung liege bereit, das Kochen sei besorgt, die Schuhe geputzt und jeder gebadet. Das lässt sich einrichten. Macht man es sich zur Gewohnheit, kann es leicht durchgeführt werden. Am Sabbat sollte man weder Kleidung ausbessern, Essen kochen, an Vergnügungen teilnehmen, noch irgendeiner weltlichen Beschäftigung nachgehen. Legt vor Sonnenuntergang alle weltlichen Arbeiten, alle weltlichen Zeitungen und Bücher beiseite. Eltern, erklärt euren Kindern eure Handlungsweise und deren Zweck und lässt sie an euren Vorbereitungen teilnehmen, um den Sabbat dem Gebot entsprechend zu feiern. Noch etwas muss am Rüsttag besonders beachtet werden. An diesem Tage sollte alles Trennende zwischen Geschwistern, sei es in der Familie oder in der Gemeinde, beseitigt werden. Reinigt eure Seelen von Bitterkeit, Zorn und allem Bösen. In demütigem Geiste ‚bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet‘ (Jakobus 5,16).“ 3

Vor einige Zeiten haben wir als Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ein Dokument über die Grundsätze und Theologie der Sabbatfeier von unserem Verband bekommen. Herausgeber dieses Dokumentes sind Süddeutscher Verband, Westdeutscher Verband, Deutschschweizerische Vereinigung und Österreichische Union.
In dessen Präambel lesen wir:

„Wir legen unseren Gemeindegliedern ans Herz, dieses Dokument sorgfältig zu lesen und sich zu einer innerlich befreienden Sabbatheiligung ermutigen zu lassen. Sie wird unser Verhältnis zu Gott vertiefen, unserem Leben gegen alle Hektik Rhythmus und Entspannung geben und uns helfen, in unserer modernen Welt mit ihren vielfältigen Anforderungen als Adventgläubige zu bestehen.“

Auf Seite 11 dieses Dokumentes lesen wir:

Vorbereitung für den Sabbat
„Wenn der Sabbat richtig geheiligt werden soll, muss die ganze Woche so geplant werden, dass jedes Familienmitglied bereit ist, Gottes heiligen Tag willkommen zu heißen. Das bedeutet, dass die erwachsenen Familienglieder die Hausarbeit, den Einkauf, die Vorbereitung von Nahrungs-mittel, das Zurechtmachen der Kleidung sowie alle übrigen notwendigen Dinge des täglichen Lebens in einer Weise organisieren, dass sie am Freitagabend vor Sonnenuntergang beendet sind. …“

Auch im Buch „WAS ADVENTISTEN GLAUBEN – Biblische 27 Grundlehren umfassend erklärt“ auf Seite 385 steht geschrieben:

„Der Sabbat beginnt am Freitagabend bei Sonnenuntergang und endet am Samstagabend mit Sonnenuntergang (siehe 1.Mose 1,5; vgl. Mk 1,32). Die Schrift nennt den Tag vor dem Sabbat (Freitag) den Rüsttag (Mk 15,42); er dient zur Vorbereitung auf den Sabbat, damit nichts dessen Heiligkeit stört. An diesem Tag sollten diejenigen, die für Mahlzeit in der Familie verantwortlich sind, das Essen vorbereiten, damit auch sie in der heiligen Zeit des Sabbats von ihrer Arbeit ausruhen können (siehe 2.Mose 16,23; 4.Mose 11,8).

Lesen wir diese angegebenen Verse aus der Bibel – 2.Mose 16,23-30: „Und er sprach zu ihnen: Das ist’s, was der HERR gesagt hat: Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, dass es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen.
Und sie legten beiseite bis zum nächsten Morgen, wie Mose geboten hatte. Da wurde es nicht stinkend, und war auch kein Wurm darin.
Da sprach Mose: Esst dies heute, denn heute ist der Sabbat des HERRN; ihr werdet heute nichts finden auf dem Felde.
Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebente Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts da sein. Aber am siebenten Tage gingen etliche vom Volk hinaus, um zu sammeln, und fanden nichts. Da sprach der HERR zu Mose:
Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Weisungen zu halten?
Sehet, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage für zwei Tage Brot. So bleibe nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebenten Tage. Also ruhte das Volk am siebenten Tage.“

Wie schon zu merken ist, handelt es sich hier um eine Sache die heute sehr umstritten ist:
„die Vorbereitung von Nahrung für den Sabbat. Unter diesem Wort „Vorbereitung“ entstehen schon die ersten Schwierigkeiten. Einige meinen, dass unter Vorbereitungdes Essens am Freitag, zu verstehen sei, dass man vorhandene Nahrungsmittel zurechtschneidet, wäscht, kochbereitstellt, um es am Sabbat kochen zu können.
Die anderen meinen „Vorbereitung“ bedeute: alles am Freitag zu machen: zurechtschneiden, waschen, backen und kochen.
Am Sabbat soll nicht gekocht, nicht gebacken und nicht gegrillt werden.

Und das ist das was Gott in 2.Mose 16,23 angeordnet hat:
„Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, dass es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen.

Dies bestätigt uns auch die allgemeine Literatur:
Im „Wörterbuch zum Neuen Testament“ steht geschrieben:
„… verschiedenes wird am Sabbat verboten: die Nahrung vorbereiten, Feuer anzünden, Holz sammeln …“ 4

Hier sehen wir deutlich, was unter der „Nahrung Vorbereitung“ zu verstehen ist:
Das vorhandene Nahrungsmittel wird am Freitag zurechtgeschnitten, gewaschen, gekocht oder gebacken. Diese ganze Arbeit war und ist am Sabbat verboten!

Im Jerusalemer „BIBEL LEXIKON“ können wir lesen:

„An allen diesbezüglichen Stellen der fünf Bücher Mose ergeht das Verbot, am Sabbat zu arbeiten (2.Mose 23,12; 34,21; 35,2; 3.Mose 23,3; 5.Mose 5,14). Diese Arbeitsverbot, das vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Einbruch der Nacht am Samstag einzuhalten ist, galt nicht nur den Israeliten, sondern auch den fremden Bewohnern, den Sklaven, und Tieren (2.Mose 20,10; 23,12; 5.Mose 5,14). Einige biblische Texte bestimmen genauer, welche Arbeiten am Sabbat untersagt sind: so Backen, Kochen, das sammeln von Nahrung und Reisen (2.Mose 16,23-30). Für die Mahlzeiten am Sabbat ist bereits am Vortag zu sorgen… Feueranzünden fällt ebenfalls unter das Verbot (2.Mose 35,3).“ 5

Feueranzünden fällt ebenfalls unter das Verbot.

„Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen.“ (2.Mose 35,3)

Warum soll kein „Feuer angezündet werden am Sabbattag?“
Im Buch „UNSER RUHETAG“, von Gustav Tobler steht die Antwort:

„Dieses Verbot war offensichtlich für die Zeit der Wüstenwanderung bestimmt, während welcher gar kein Feuer nötig war außer etwa für das Kochen.“ 6

Im „KOMMENTAR ZUR BIBEL“, (Brockhaus) wird das bestätigt:
„Bevor irgendeine Arbeit begonnen wird, wird das Sabbatgebot wiederholt; denn Gottes Werk muss in Übereinstimmung mit seinem Gesetz getan werden. Das Gebot stimmt in Bedeutung und Inhalt mit 2.Mose 31,12-17 überein. Kein Feuer anzünden: Diese Anweisung ist bereits in 2.Mose 16,23 enthalten. 7
Und was sagt uns 2.Mose 16,23?

„Und er sprach zu ihnen: Das ist’s, was der HERR gesagt hat: Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, dass es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen.
Sie haben gekocht und gebacken am Freitag – weil es am diesen Tag Feuer vorhanden war.

Am Sabbat war kein Feuer da. Wie konnten sie dann kochen und backen ???
Betrachten wir 4.Mose 15,32-36:

„Als nun die Israeliten in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der Holz auflas am Sabbattag. Und die ihn dabei gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde. Und sie legten ihn gefangen, denn es war nicht klar bestimmt, was man mit ihm tun sollte. Der HERR aber sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen draußen vor dem Lager. Da führte die ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und steinigte ihn, so dass er starb, wie der HERR dem Mose geboten hatte.“

Dazu Kommentar in „Patriarchen und Propheten“:
„Er wollte dem Gesetz Gottes seine trotzige Verachtung zeigen und wagte es, das vierte Gebot offen zu übertreten. Er ging am Sabbat hinaus, um Holz zu sammeln. Während des Aufenthaltes in der Wüste war das Anzünden von Feuer am siebenten Tage streng untersagt. vgl. 2.Mose 35,3. Das Verhalten dieses Mannes war eine absichtliche, wohlüberlegte Verletzung des vierten Gebotes, also keine Sünde aus Gedankenlosigkeit oder Unkenntnis, sondern aus Vermessenheit.“ 8  

Noch einmal die Frage: Wenn „während des Aufenthaltes in der Wüste das Anzünden von Feuer am siebenten Tage streng untersagt war (vgl. 2.Mose 35,3)“, wie konnten sie dann am Sabbat kochen und backen ???
Zur Vertiefung lesen wir in Schrifttum des Geistes der Weissagung:

„Während die Vorbereitung für den Sabbat die ganze Woche hindurch getroffen werden soll, so ist doch der Freitag der besondere Rüsttag. Der Herr sagte den Kindern Israel durch Mose: ‚Morgen ist der Sabbat der heiligen Ruhe des Herrn; was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das lasset bleiben, dass es behalten werde bis morgen.” ‚Und das Volk lief hin und her, und sammelte, und zerrieb es (das Manna) mit Mühlen, und stieß es in Mörsern, und kochte es in Töpfen, und machte sich Aschenkuchen daraus.” 2.Mose 16,23; 4.Mose 11,8. Es musste etwas getan werden, um das vom Himmel gesandte Brot für die Kinder Israel zuzubereiten. Der Herr sagte ihnen, dass diese Arbeit am Freitag, dem Rüsttag, getan werden müsse. Dies war für sie eine Prüfung. Gott wollte sehen, ob sie den Sabbat heiligten oder nicht.“ 9

Wir sollten für den Sabbat nicht vielerlei Gerichte kochen oder eine größere Auswahl von Speisen auf den Tisch bringen als an anderen Tagen…“.10

„Obwohl das Kochen am Sabbat vermieden werden soll, ist es nicht notwendig, kalte Speisen zu essen. Bei kaltem Wetter kann man die am Vortage zubereiteten Gerichte wärmen. Die Gerichte sollen, obwohl einfach, dennoch einladend und schmackhaft sein. Man sorge für etwas Besonderes, das die Familie nicht jeden Tag zu essen bekommt.“ 11

„Gott führte sein Volk Israel aus Ägypten, damit sie den Sabbat halten konnten, und gab ihnen genaue Anweisungen, wie er zu feiern ist. Die Zehn Gebote, die er mit eigener Stimme vom Sinai sprach, und die Anweisungen, die Er Mose gab, wurden zum Besten aller Menschen aufgezeichnet, die bis zum Ende der Zeit auf Erden leben würden. Gott gab dem Menschen sechs Tage zur Arbeit, den siebenten aber sonderte er für sich ab; und allen, die ihn heilig halten, sagte er Segen zu.“ 12

„Der Herr ist in bezug auf seinen Sabbat heute nicht weniger genau als bei seinen besonderen Anweisungen für die Kinder Israel. Er forderte sie auf, am sechsten Tage, dem Vorbereitungstag für die Sabbatruhe, alles zu backen und zu kochen, was sie wollten.“ 13  

Der Sabbat ist das Zeichen des Gehorsams. Wer das vierte Gebot von Herzen befolgt, wird dem ganzen Gesetz gehorsam sein; er wird durch Gehorsam geheiligt.“ 14

In „HANDBUCH ZUR BIBEL“, Brockhaus Verlag Wuppertal, steht geschrieben:

„Die Einhaltung des Sabbatgebotes ist der Gradmesser für den geistlichen Zustand des Volkes. Die Sabbatheiligung dient als Prüfstein des Gehorsams Gott gegenüber.“ 15

„Die göttliche Barmherzigkeit hat angeordnet, dass man für Kranke und Leidende sorgen soll; wenn wir zu ihrem Wohlbefinden beitragen, so ist das eine notwendige Arbeit und keine Verletzung des Sabbatgebotes. Alle unnötige Arbeit aber sollte man unterlassen. Manche lassen kleinere Erledigungen, die am Tage der Vorbereitung getan werden sollten, unbekümmert bis zum Sabbatanfang liegen. Das sollte nicht sein. Jede Arbeit, die man bis zum Beginn der heiligen Zeit nicht erledigt hat, sollte man liegen lassen, bis der Sabbat vorbei ist.“ 16  

„Es wurde die Frage gestellt: „Sollen unsre Gaststätten am Sabbat geöffnet sein?” Meine Antwort lautet: Nein, nein! Das Halten des Sabbats ist unser Zeugnis für Gott, das Merkmal oder Zeichen zwischen ihm und uns, dass wir sein Volk sind. Niemals darf dieses Merkmal verwischt werden.   Wenn die Angestellten in unsern Gaststätten für die Besucher am Sabbat Essen zubereiten wie an Wochentagen, wo bliebe da ihr Ruhetag? Welche Möglichkeit hätten sie dann, ihre körperlichen und geistigen Kräfte zu stärken?“ 17  

Das gleiche gilt auch für das Grillen am Sabbat.

Grillen am Sabbat ist genauso verboten wie kochen und backen.
„Der Sonntag ist im allgemeinen der Tag, an dem man Feste feiert oder dem Vergnügen nachgeht. Aber der Herr möchte, dass sein Volk der Welt ein besseres und höheres Beispiel gibt. Am Sabbat sollte sich die gesamte Familie Gott mit ernster Weihe nahen. Das Gebot umfasst jeden, der in unseren Toren ist; alle, die sich im Hause befinden, sollen ihre weltlichen Arbeiten zur Seite legen und die heiligen Stunden in Andacht verbringen. Lasst alle miteinander Gott an seinem heiligen Tage in freudigem Dienst Ehre erweisen.“ 18  

„Diese Anweisung aus dem Munde des Herrn dient auch uns zur Lehre. Die Bibel ist ein vollkommener Führer. Werden ihre Seiten unter Gebet und mit dem herzlichen Verlangen erforscht, sie zu verstehen, dann braucht niemand in dieser Frage zu irren.“ 19

Die Unterscheidungslinie zwischen unsrer Gemeinde und der Welt muss unmissverständlich erhalten bleiben. Unser Standort ist das Gesetz Gottes, das uns zur Pflicht macht, den Sabbat zu heiligen; denn es wird im 31. Kapitel des 2. Buches Moses deutlich gesagt, dass die Heiligung des Sabbats ein Zeichen zwischen Gott und seinem Volk ist. Er verkündet: „Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, dass ihr wisset, dass ich der Herr bin, der euch heiligt. Darum so haltet meinen Sabbat; denn er soll euch heilig sein… Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel. Denn in sechs Tagen machte der Herr Himmel und Erde; aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.”  
„Wir sollen stets auf ein ‚So spricht der Herr‘ achten, selbst wenn wir durch unsern Gehorsam denen beschwerlich fallen, die den Sabbat nicht ehren. Hier sind die vermeintli­chen Bedürfnisse des Menschen, dort die Gebote Gottes. Was ist uns wichtiger?“ 20  

„Wir sind aufgerufen, der Welt die unverfälschten, edlen, heiligen Grundsätze kundzutun, die das Volk Gottes von der Welt unterscheiden. Statt sich als Volk Gottes immer weniger von denen zu unterscheiden, die den siebenten Tag nicht beobachten, sollte es das Halten des Sabbats so sinnfällig machen, dass die Welt nicht fehlgehen kann, dieses Volk als Siebenten-Tags-Adventisten zu erkennen.“ Manuskript 162, 1903. 21

„Bezugnehmend auf die, die dem erhaltenen Licht den Rücken kehren, sagte er: ‚Wenn sie das Zeugnis, das ich dir gab, verachten und zurückweisen, dann haben sie nicht dich, sondern mich, den Herrn, verachtet.“ 22  
„Stimmen die Zeugnisse nicht mit dem Worte Gottes überein, dann verwerft sie“. „Christus und Baal können nicht zusammengehen.“ 23

Glaubet an den HERRN, euren Gott, so werdet ihr sicher sein, und glaubet seinen Propheten, so wird es euch gelingen.“ (2.Chr. 20,20)
Gehorcht meinem Wort, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein; wandelt ganz auf dem Wege, den ich euch gebiete, auf dass es euch wohl gehe.“
(Jer. 7,23).

Gehorsam ist besser als Opfer…“ (1.Sam.15,22)

„Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus! (Offb. 14,12)
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Literaturverzeichnis
1   E.G. White: „Aus der Schatzkammer der Zeugnisse“, Buch I, Seite 41
2  ebd. Seite 409
3 ebd. Buch III, Seite 17
4   Xavier Léon-DufourWörterbuch zum Neuen Testament“, Kösel-Verlag München, 1977, Seite 351
5   Kurt Henning, Jerusalemer „BIBEL LEXIKON“, Hänssler-Verlag, 1999, S. 748.749.
6   Gustav Tobler: „UNSER RUHETAG“, Advent-Verlag Zürich, Seite 55
7 „KOMMENTAR ZUR BIBEL“, Brockhaus Verlag Wuppertal, 2003, S. 165.
8   E.G. White: „Patriarchen und Propheten“, Seite 390
9   E.G. White: „Zeugnisse für die Gemeinde“, Band 6, S.355.
E.G. White: „Aus der Schatzkammer der Zeugnisse“, Band 3, S. 16.
E.G. White: „Zeugnisse für die Gemeinde“, Band 6, S.356.

  1. ebd. Seite 357.

11 ebd. Seite 358.
E.G. White: „In den FUSSSPUREN des GROSSEN Arztes“, S. 312.
E.G. White: „Aus der Schatzkammer der Zeugnisse“, Buch III, S. 18.
12 ebd. Buch II, S. 164.
13 E.G. White: „Die Geschichte der Erlösung“, S. 123.
14   E.G. White: „Aus der Schatzkammer der Zeugnisse“, Buch III, S. 12.
15 „HANDBUCH ZUR BIBEL“, Brockhaus Verlag Wuppertal, 1975, Seite 170
16 E.G. White: „Aus der Schatzkammer der Zeugnisse“, Buch II, S. 164/165.
17 ebd. Buch III, Seite 109.
18   ebd. Buch II, Seite 165.
19 ebd. Buch III, Seite 16.
20 ebd. Seite 110.
21 E.G. White: „Evangelisation“, Page 233
22 E.G. White: „Aus der Schatzkammer der Zeugnisse“, Buch II, S. 270.
23 ebd. Seite 273.

Kleines Opfer 1×1 der Bibel

   1)   Brandopfer (3.Mose 1; 6)


     Vorgehen des Sünders:

  • – Lege deine Hand auf den Kopf des Tieres, um Sühnung zu erwirken 3. Mose 1, 4 
  • – Schlachte das Tier 3. Mose 1, 5

    Vieh: Rind [m]; ohne Fehler 3. Mose 1, 3

    Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes 3. Mose 1, 3

    Vorgehen des Priesters: 3. Mose 1, 5-9

  • –         
    Sprenge
    das Blut rings um den Brandopferaltar her 
  • –         
    Ziehe
    die Haut des Viehs ab 
  • –         
    Zerlege
    das Rind in Stücke 
  • –         
    Lege
    die Stücke, Kopf und Fett auf den Brandopferaltar 
  • –         
    Wasche
    die Eingeweide und Unterschenkel. Lege auch diese auf den Brandopferaltar
  • –         
     Lasse das Ganze in Rauch aufgehen
    Kleinvieh: Schaf, Ziege; [m]; ohne Fehler 3. Mose 1, 10

    Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes [Nordseite des Brandopferaltars] 3. Mose 1, 3.11

    Vorgehen des Priesters: 3. Mose 1, 11-13

  • – Sprenge das Blut rings um den Altar herum
  • – Zerlege das Kleinvieh in Stücke
  • – Lege die Stücke, Kopf und Fett auf den Brandopferaltar
  • – Wasche Eingeweide und Unterschenkel mit Wasser
  • – Bringe das Ganze auf dem Brandopferaltar dar und lasse es in Rauch aufgehen

    Vogel: Turteltaube; junge Taube 3. Mose 1, 1

    Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes 3. Mose 1, 3

    Vorgehen des Priesters: 3. Mose 1, 15-17

  • – Kneife den Kopf ab
  • – Sprenge das Blut rings um den Brandopferaltar
  • – Trenne den Kropf mit Inhalt ab und schütte es neben dem Altar nach Osten hin
  • – Reiße die Flügel ein [Vorsicht: nicht abreißen!!]
  • – Lasse die Taube in Rauch aufgehen

    Ergänzende Vorschriften 3.Mose 6, 1-6
  • – Das Brandopfer soll die ganze Nacht über, bis hin zum Morgen, auf dem Altar sein
  • – Das Blut des Schlachtopfer darf nicht mit Gesäuertem dargebracht werden 2.Mose 23, 18
  • – Das Feuer soll in Brand gehalten werden, d.h. es darf nicht erlöschen
  • – Die Fettasche soll zunächst neben dem Brandopferaltar nach Osten hin gelegt werden; später soll es  vor das Lager an einen reinen Ort gebracht werden
  • – Alles woran ein Makel ist, darfst du nicht darbringen 3.Mose 22, 20

 

2)   Speisopfer (3.Mose 2; 6)

    a. Allgemeines zum Speisoper

    Vorgehen des Sünders: 3. Mose 2, 1-2.8.13

  • – Nimm Weißengrieß und gieße Öl dazu. Lege anschließend Weihrauch auf das Speisopfer
  • – Salze dein Speisopfer
  • – Bringe das Speisopfer dem Priester

    b. Speisopfer als Ofengebäck

    Vorgehen des Sünders: 3. Mose 2, 4.13

  • – Nimm Weißengrieß, durchmenge es mit Öl und bereite einen ungesäuerten Kuchen zu.
  • – Wenn du einen ungesäuerten Fladen machen willst, salbe ihn mit Öl.
  • – Salze dein Speisopfer

    c. Speisopfer aus der Pfanne / Topf

    Vorgehen des Sünders: 3. Mose 2, 5-8.13

  • – Nimm Weißengrieß, durchmenge es mit Öl, ungesäuert.
  • – Nachdem der Teig in der Pfanne erhärtet ist, zerbreche das Gebäck in Stücke und gieße Öl darauf
  • – Salze dein Speisopfer

    d. Speisopfer von den ersten Früchten

    Vorgehen des Sünders: 3. Mose 2, 12-15

  • – Bringe am Feuer geröstete Ähren zusammen mit Graupen [= zerstoßende Weißenkörner] dar
  • – Gieße Öl und lege Weihrauch darauf
  • – Salze dein Speisopfer

    Vorgehen des Priesters: 3. Mose 2, 2.8-10; 6, 9

  • – Nimm den entsprechenden Anteil des Speisopfers [z.B. Bei „Allgemeines zum Speisopfer“ nimm eine Handvoll Weißengrieß, Öl und das ganze Weihrauch oder bei dem „Speisopfer von den ersten Früchten“, die Ähren mit den Graupen]
  • – Lass diesen Teil als Askara [d.i. der zu verbrennende Teil des Speisopfers] auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen
  • – Der andere Teil des Speisopfers, das dir gehört, soll im Vorhof der Stiftshütte gegessen werden

    Ergänzende Vorschriften 3.Mose 2, 11; 6, 7-11

  • – Das Speisopfer darf niemals aus Gesäuertem gemacht werden; menge niemals Honig bei
  • – Das Blut des Schlachtopfer darf nicht mit Gesäuertem dargebracht werden 2.Mose 23, 18
  • – Das Erste von den Erstlingen deines Ackers sollst du in das Haus des Herrn bringen 2.Mose 23, 19
  • – Alles woran ein Makel ist, darfst du nicht darbringen 3.Mose 22, 20

 

3)   Sündopfer (3.Mose 4; 5) 

 

4 Kategorien von Sündern

  • 1. Priester 3.Mose 4, 3
  • 2. Versammlung/Gemeinde 3.Mose 4, 13
  • 3. Fürst 3.Mose 4, 22
  • 4. normaler Israelit 3.Mose 4, 27

Regel: Wenn jemand aus Versehen gegen irgendetwas sündigt, was der Herr verboten hat, dann soll diese Person ein Sündopfer darbringen. 3.Mose 4, 2.27.28

Versprechen Gottes: Es wird dir vergeben werden 3.Mose 4, 31

a. Sündopfer – Priester

Vieh: Jungstier [m]; ohne Fehler 3.Mose 4, 3

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes; innerhalb des Zeltes 3.Mose 4, 4

Vorgehen des in Sünde geratenden Priesters: 3.Mose 4, 4-12

  • – Lege deine Hand auf den Kopf des Stieres
  • – Schlachte den Stier
  • – Nimm Blut des Stieres und bringe es in die Stiftshütte
  • – Tauche deine Finger in das Blut und sprenge es 7x gegen den 2. Vorhang
  • – Nimm etwas Blut des Stieres und bestreiche damit die Hörner des wohlriechenden Räucheropferaltars
  • – Den Rest des Blutes gieße vollständig an den Fuß des Brandopferaltars
  • – Trenne alles Fett des Stieres ab und lasse dies zusammen mit den beiden Nieren auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen
  • – Bringe den gesamten Rest [Haut, Kopf, Unterschenkel, Eingeweide, Mageninhalt usw.] vor das Lager, an einen reinen Ort [derselbe Ort, wohin auch die Fettasche gebracht wird]
  • – Verbrenne diesen Rest auf Holzscheiten

b. Sündopfer – Versammlung/Gemeinde

Vieh: Jungstier [m]; ohne Fehler 3.Mose 4, 14

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes; innerhalb des Zeltes 3.Mose 4, 14.16

Vorgehen der in Sünde geratenden Versammlung / Gemeinde: 3.Mose 4, 15

  • – Die Ältesten der Gemeinde sollen ihre Hand auf den Kopf des Stieres legen
  • – Schlachtet den Stier

Vorgehen des Priesters: 3.Mose 4, 16-21.12

  • – Nimm Blut des Stieres und bringe es in die Stiftshütte
  • – Tauche deine Finger in das Blut und sprenge es 7x gegen den 2. Vorhang
  • – Nimm etwas Blut des Stieres und bestreiche damit die Hörner des wohlriechenden Räucheropferaltars
  • – Den Rest des Blutes gieße vollständig an den Fuß des Brandopferaltars
  • – Trenne alles Fett des Stieres ab und lasse dies zusammen mit den beiden Nieren auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen
  • – Bringe den gesamten Rest [Haut, Kopf, Unterschenkel, Eingeweide, Mageninhalt usw.] vor das Lager, an einen reinen Ort [derselbe Ort, wohin auch die Fettasche gebracht wird]
  • – Verbrenne diesen Rest auf Holzscheiten

c. Sündopfer – Fürst

Vieh: Ziegenbock [m]; ohne Fehler 3.Mose 4, 23
 

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes

Vorgehen des in Sünde geratenden Fürsten: 3.Mose 4, 24

  • – Lege deine Hand auf den Kopf des Ziegenbocks
  • – Schlachte den Ziegenbock

Vorgehen des Priesters: 3.Mose 4, 25-27.12

  • – Nimm Blut des Ziegenbocks und bestreiche damit die Hörner des Brandopferaltars
  • – Den Rest des Blutes gieße vollständig an den Fuß des Brandopferaltars
  • – Trenne alles Fett des Ziegenbocks ab und lasse dies zusammen mit den beiden Nieren auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen
  • – Bringe den gesamten Rest [Haut, Kopf, Unterschenkel, Eingeweide, Mageninhalt usw.] vor das Lager, an einen reinen Ort [derselbe Ort, wohin auch die Fettasche gebracht wird]
  • – Verbrenne diesen Rest auf Holzscheiten

d. Sündopfer – normaler Israelit

Vieh: Ziege / Schaf; [w]; ohne Fehler 3.Mose 4, 28.32

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes

Vorgehen des in Sünde geratenden Israeliten: 3.Mose 4, 29

  •  – Lege deine Hand auf den Kopf des Sündopfers
  • – Schlachte das Sündopfer

Vorgehen des Priesters: 3.Mose 4, 30-32.12

  • – Nimm Blut der Ziege / des Schafes und bestreiche damit die Hörner des Brandopferaltars
  • – Den Rest des Blutes gieße vollständig an den Fuß des Brandopferaltars
  • – Trenne alles Fett der Ziege / des Schafes ab und lasse dies zusammen mit den beiden Nieren auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen
  • – Bringe den gesamten Rest [Haut, Kopf, Unterschenkel, Eingeweide, Mageninhalt usw.] vor das Lager, an einen reinen Ort [derselbe Ort, wohin auch die Fettasche gebracht wird]
  • – Verbrenne diesen Rest auf Holzscheiten

Vogel: 2 Turteltauben / junge Tauben [1 zum Sündopfer und 1 zum Brandopfer] 3.Mose 5, 7

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes

Vorgehen des in Sünde geratenden Israeliten: 3.Mose 5, 8

  • – Bringe die Tauben zum Priester

Vorgehen des Priesters: 3.Mose 5, 8-11

  • – Bringe zuerst das Sündopfer dar
  • – Kneife der Taube, dicht am Genick den Kopf ab [trenne den Kopf vollständig ab]
  • – Sprenge ein Teil des Blutes gegen die Wand des Brandopferaltares
  • – Drücke den Rest des Blutes an den Fuß des Altares aus
  • – Mit dem Brandopfer verfahre wie §XY

Speise: Efa Weißengrieß 3.Mose 5, 11

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes

Vorgehen des in Sünde geratenden Israeliten: 3.Mose 5, 11.12

  • – Gieße kein Öl den Weißengrieß
  • – Lege keinen Weihrauch dazu
  • – Bringe dieses Sündopfer zum Priester

Vorgehen des Priesters: 3.Mose 5, 12-13

  • – Nimm die Askara
  • – Lass diesen Teil auf dem Brandopferaltar als Rauch aufgehen
  • – Der andere Teil des Sündopfers, das dir gehört, soll im Vorhof der Stiftshütte gegessen werden

Beispiele für Vergehen, wenn … 3.Mose 5, 1-5

  • – jemand die „Stimme der Verfluchung hört“, und er meldet sich nicht als Zeuge, obwohl er das Verbrechen gesehen oder davon erfahren hat
  • – jemand unbeabsichtigt den Kadaver eines wilden oder zahmen Tieres oder eines Kriechtieres berührt und sich so vor Gott verunreinigt
  • – jemand zu spät bemerkt, dass er einen Menschen berührt hat, der aus irgendeinem Grund unrein ist
  • – jemand unüberlegt einen Schwur ausspricht – so wie man schnell einmal etwas unbedacht sagt und erst später die Folgen merkt -, ganz gleich, ob er mit dem Schwur etwas Gutes oder Schlechtes bewirken wollte.

Ergänzende Vorschriften 3.Mose 6, 19-23

  • – Das Blut des Schlachtopfer darf nicht mit Gesäuertem dargebracht werden 2.Mose 23,18
  • – Der Priester soll ein Teil des Sündopfers, das geschlachtet worden ist in dem Bereich des Vorhofes, essen. Aber nur von dem Sündopfer, wo das Blut nicht in das Heiligtum gebracht worden ist.
  • – Der restliche Teil soll verbrannt werden
  • – Alles woran ein Makel ist, darfst du nicht darbringen 3.Mose 22, 20

 

4)   Schuldopfer (3.Mose 5, 14-26; 7, 1-10)

Regel: Wenn jemand z.B. auf
folgende Weise gegen eine Person sündigt, muss er ihr alles zurückgeben:
  • –          
    was er geraubt oder
    durch Erpressung gewonnen hat,
  • –          
    was ihm anvertraut
    wurde,
  • –          
    was er gefunden
    hat oder
  • –          
    was er durch einen
    Meineid an sich gebracht hat.
Der Schuldige muss
alles vollständig nach seiner vollen Summe erstatten und noch
 dazugeben.
Und dem Herrn soll er sein Schuldopfer bringen: einen Widder ohne Fehler. Und
der Priester soll für den Täter Sühnung erwirken vor dem Herrn.

Versprechen Gottes: Es wird dir vergeben werden

Vorgehen des Sünders:

  • – Bringe dem Priester ein Widder ohne Fehler
  • – Erstatte den Wert des Schadens
  • – Füge diesem an Wert hinzu

Vorgehen des Priesters:

  • – Nimm Blut des Widders und besprenge den Brandopferaltar ringsherum
  • – Trenne alles Fett des Widders ab und lasse dies zusammen mit den beiden Nieren auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen
  • – Den Anteil, den man essen kann, iss mit den anderen Priestern an heiliger Stätte
  • – Dir gehört die Haut des Widders

Man gelangt z.B. in Schuld, wenn … (3.Mose 5, 20-24)

  • – jemand sündigt und irgendetwas von all dem tut, was der Herr zu tun Verboten hat
  • – jemand, einem anderen Israeliten Schaden zufügt
  • – jemand etwas als seinen Besitz beansprucht, was ein anderer ihm anvertraut oder ausgeliehen hat
  • – jemand einen anderen beraubt oder ihn durch Erpressung zwingt, ihm sein Eigentum zu überlassen
  • – jemand etwas findet und es unrechtmäßig behält
  • – jemand einen Meineid schwört, um seine Lügen glaubhaft zu machen
  • – jemand bei einer verlobten Sklavin zur Begattung liegt 3.Mose 19, 20

Ergänzende Vorschrift

  • – Das Blut des Schlachtopfer darf nicht mit Gesäuertem dargebracht werden (2.Mose 23,18)
  • – Alles woran ein Makel ist, darfst du nicht darbringen 3.Mose 22, 20

5)   Einweihungsopfer (3.Mose 1; 6)


Vorgehen des gesalbten Priesters:
  • – Nimm Efa Weißengrieß als regelmäßiges Speisopfer ( für den Morgen und für den Abend)
  • – Bereite das Einweihungsopfer in einer Pfanne zu und durchmenge es mit Öl
  • – Bringe es als Speisopferbrocken dar

Ergänzende Vorschriften (Kap. 6)

  • – Nur der gesalbte Priester, soll das Einweihungsopfer darbringen
  • – Das Einweihungsopfer soll ganz in Rauch aufgehen
  • – Es soll ein Ganzopfer sein
  • – Es darf nicht davon gegessen werden
  • – Alles woran ein Makel ist, darfst du nicht darbringen 3.Mose 22, 20

 

6)   Heils-, Dank-, Friedens-, Gemeinschafts-

oder
Abschlussopfer (3.Mose 3, 1-17; 7, 11-21)

Vieh: Rind (m / w); ohne Fehler

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes

Vorgehen des Sünders:

  • – Lege deine Hand auf den Kopf des Opfers
  • – Schlachte es

Vorgehen des Priesters:

  • – Sprenge das Blut rings um den Brandopferaltar her
  • – Trenne alles Fett des Rindes ab und lasse dies zusammen mit den beiden Nieren auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen
  • – Den Anteil, den man essen kann, iss mit den anderen Priestern an heiliger Stätte; du darfst zwei Tage davon essen, aber am dritten Tag muss der Rest mit Feuer verbrannt werden 3.Mose 19, 6

Kleinvieh: Schaf / Ziege; (m / w); ohne Fehler
 

Ort der Darbringung: Eingang des Zeltes

Vorgehen des Sünders:

  • – Lege deine Hand auf den Kopf des Opfers
  • – Schlachte es

Vorgehen des Priesters:

  • – Sprenge das Blut rings um den Brandopferaltar her
  • – Trenne alles Fett des Rindes ab und lasse dies zusammen mit den beiden Nieren auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen

Ergänzende Vorschriften (Kap. 3; 7, 22 – 27)

  • – Alles Fett gehört dem Herrn
  • – Das Blut des Schlachtopfer darf nicht mit Gesäuertem dargebracht werden (2.Mose 23,18)
  • – Das Essen tierischer Fette ist verboten!
  • – Das Essen/Trinken von Blut ist verboten!
  • – Alles woran ein Makel ist, darfst du nicht darbringen 3.Mose 22, 20

 

7)   Jôm Kippur (3.Mose 16)

 

Vieh
:   Jungstier (m); als Sündopfer
Kleinvieh
:   Widder (m); als Brandopfer
Kleinvieh
:   2x Ziegenbock
Ort der Darbringung
:   Eingang des Zeltes
Datum des Feiertags
:   10.07 (letzter Tag des Israelischen
Jahres)
Regel
:   Demütigt
euch – keiner
darf arbeiten – ein Sabbat völliger Ruhe soll er für euch sein
Versprechen Gottes
:   An
diesem Tag wird für euch Sühne erwirkt werden, um euch zu reinigen.
                    Von all euren Sünden werdet ihr rein sein
Aufgabe des Priesters
:   Ziehe die heiligen Kleider aus Leinen an. Erwirke
Sühnung für:
–         
das heilige Heiligtum
–         
das „Zelt der Begegnung“
–         
den Brandopferaltar

Am Jôm Kippur darf nur der Hohepriester in das Allerheiligste, dabei musst du folgendes beachten:

Vorgehen des Hohepriesters:

  1. – Bade dein Fleisch im Wasser
  2. – Ziehe anschließend deinen heiligen Leibrock und deine Beinkleider aus Leinen an
  3. – Umgürte dich mit einem Gürtel aus Leinen
  4. – Binde dir einen Kopfbund aus Leinen um
  5. – Nimm den Jungstier (Sündopfer) und erwirke für dich und dein Haus Sühnung
  6. – Schlachte den Jungstier
  7. – Nimm nun eine Pfanne voll Feuerkohlen von dem Brandopferaltar und dazu zwei Hände voll von klein gestoßenem Räucherwerk. Gehe damit ins Heiligtum.
  8. – Lege nun das Räucherwerk auf das Feuer vor dem Herrn, damit die Rauchwolke die Deckplatte umhüllt und du nicht stirbst.
  9. – Nimm etwas Blut von dem Jungstier und sprenge es 7x an die Vorderseite der Deckplatte
  10. – Nimm die zwei Ziegenböcke und werfe die beiden Lose über sie (Los für den Herrn & Asael)
  11. – Der Ziegenbock auf den das Los für den Herrn gefallen ist, soll als Sündopfer für das Volk geopfert werden
  12. – Schlachte diesen Ziegenbock
  13. – Nimm etwas Blut von dem Ziegenbock und sprenge es 7x an die Vorderseite der Deckplatte

So erwirkst du „Sühnung für das Heiligtum wegen der Unreinheiten der Söhne Israel und wegen ihrer Vergehen, nach allen ihren Sünden“

  1. – Gehe nun wieder in den Vorhof zurück um Sühnung für den Brandopferaltar zu erwirken
  2. – Nimm dazu Blut von dem Jungstier und des Ziegenbocks und tue es ringsherum an die Hörner des Brandopferaltars
  3.  – Sprenge von dem Blut 7x mit deinem Finger an den Brandopferaltar und reinige ihn und heilige ihn von den Unreinheiten der Söhne Israel
  4. – Nimm anschließend den Ziegenbock auf den das Los für Asael gefallen ist und lege deine beiden Hände auf den Kopf des Ziegenbocks
  5. – Schicke ihn durch einen bereitstehenden Mann fort in die Wüste, damit der Ziegenbock all die Schuld auf sich trägt in ein ödes Land – Nach getaner Arbeit gehe wieder zurück in das „Zelt der Begegnung“ und ziehe deine leinenen Kleider aus
  6. – Wasche dich an heiliger Stätte
  7. – Ziehe deine Kleider wieder an.
  8. – Opfere dein Brandopfer (Widder) und das des Volkes (Ziegenbock des Herrn)
  9. – Lasse das Fett des Sündopfers in Rauch aufgehen
  10. – Lasse den gesamten Rest der Opfer (Haut, Fleisch, Mageninhalt usw.) vor das Lager bringen und es verbrennen

Vorgehen für den Mitarbeiter

  • § der den Ziegenbock für Asael fortgeschickt hat 
  • § der die Reste der Opfer vor dem Lager verbrannt hat 
  • – Bevor du wieder ins Lager kommen kannst, wasche zuvor deine Kleider und bade dich
  • – Du darfst anschließend wieder ins Lager kommen

8)   Morgen – Abend Opfer (2.Mose 29, 38 –
46; 30, 1 – 10)

a. Brandopfer, Speisopfer, Trankopfer (4Mo 28, 3-8)

Brandopfer : 2x Lamm

Speisopfer: Weißengrieß,  Hin zerstoßenes Olivenöl

Trankopfer: Hin Wein (Rauschtrank) 4Mo 28, 7

Ort der Darbringung : Eingang des Zeltes

Vorgehen des Priesters:

  • – Bringe das Lamm als Brandopfer am Morgen dar
  • – Vervollständige dieses Brandopfer mit Weißengrieß, zerstoßenem Olivenöl und Wein
  • – Verfahre ebenso am Abend

b. Räucheropfer

Zutaten : Staktetropfen, Räucherklaue, Galbanum, reinen Weihrauch, Salz

Ort der Darbringung : Räucheraltar

Vorgehen des Priesters:

  • – Ungefähr zu der Zeit wenn du am Morgen die Lampen zurichtest, lass das wohlriechende Räucherwerk auf dem Räucheraltar vor dem Herrn aufsteigen
  • – Lass gegen Abend, wenn du die Lampen aufsetzt, ebenfalls Rauch aufsteigen

Ergänzende Vorschriften – Räucheropfer (2. Mose 30,9.10)

  • – Dieses Räucherwerk darf man auf keinen Fall nachmachen! Hierauf steht die Todesstrafe (v.38)
  • – Bring kein fremdes Räucherwerk dar
  • – Ebenso ist es strikt verboten Brandopfer, Speiseopfer oder Trankopfer auf dem Räucheraltar zu opfern
  • – Am Jôm Kippur werden die Hörner des Räucheropferaltars zur Sühnung mit Blut gesalbt
  • – Alles woran ein Makel ist, darfst du nicht darbringen 3.Mose 22, 20