Epigenetik: Sind Traumata vererbbar?

Epigenetik: Sind Traumata vererbbar?

Sind Traumata vererbbar?
Die Gene sind die unveränderbar. Das galt
lange als ein Grundgesetz der Biologie. Doch seit einiger Zeit zeigt
sich, dass veränderbare biologische Schalter unsere Gene je nach
Umweltbedingungen an- und abschalten können. Und das sogar auf Dauer.

Epigenetik
– Übergenetik – heißt der Forschungszweig, der solche Veränderungen
untersucht. Auslöser können traumatische Erlebnisse sein, eine falsche
Ernährung oder Drogenmissbrauch. Besonders weit sind die Forschungen im
Bereich der Psychiatrie: Viele Angsterkrankungen scheinen einen
epigenetischen Hintergrund zu haben.

Maria S. (Name geändert)
wurde Opfer eines brutalen Überfalls an einer Münchner
U-Bahnhaltestelle, seither leidet sie unter einer posttraumatischen
Belastungsstörung — ihre Stresshormone sind dadurch aus dem
Gleichgewicht geraten. Ähnlich geht es auch Soldaten, die traumatisiert
von Kampfeinsätzen zurückkehren. Besonders die Bundeswehr erhofft sich
von einer epigenetischen Medizin daher Möglichkeiten für junge Soldaten,
besser mit dieser Belastung leben zu können.

Campus DOKU
berichtet, wie in diesen Fällen Therapien auf der Basis epigenetischer
Forschung helfen können und welcher Zusammenhang zwischen unserem
Verhalten, unseren Genen und sogar den Genen unserer Nachkommen besteht.

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