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Hiob. Fest im Glauben. Teil 2

Das letzte, was wir von Hiob gelesen
haben, war folgendes:
 
„Haben wir Gutes empfangen von Gott und
sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allem versündigte sich Hiob
nicht mit seinen Lippen.“ Hi 2, 10
Als drei Freunde von Hiobs Unglück hören,
beschließen sie ihn zu besuchen, um ihn zu beklagen und zu trösten. 
„Und da sie ihre Augen aufhoben von ferne,
kannten sie ihn nicht und hoben auf ihre Stimme und weinten, und ein jeglicher
zerriss sein Kleid, und sie sprengten Erde auf ihr Haupt gen Himmel und saßen
mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm;
denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.“ Hi 2, 12.13
Nach dieser einer Woche fängt Hiob ein langandauerndes
Gespräch an. Er fragt sich, warum ihn all dies Leid geschieht, denn er weiß,
dass keine unvergebene Sünde ihn von Gott trennt. Seine „Freunde“ –
anstatt ihres ursprünglichen Zieles – fangen nun an, ihn zu beschuldigen und
anzuklagen, er wäre ungerecht und voller Sünde, weswegen er Buße tun müsse. Sie
steigern sich so sehr in diese Angelegenheit hinein, dass sie ihn sogar
verspotten:
„Muss denn ein Schwätzer immer Recht
haben? Müssen die Leute zu deinem eitlen Geschwätz schweigen, dass du spottest
und niemand dich beschäme? Du sprichst: Meine Rede ist rein, und lauter bin ich
vor deinen Augen. Ach, dass Gott mit dir redete und täte seine Lippen auf und
zeigte dir die heimliche Weisheit! Denn er hätte noch wohl mehr an dir zu tun,
auf dass du wissest, dass er deiner Sünden nicht aller gedenkt. Meinst du, dass
du wissest, was Gott weiß, und wollest es so vollkommen treffen wie der
Allmächtige? Soll ein weiser Mann so aufgeblasene Worte reden und seinen Bauch
so blähen mit leeren Reden? Du verantwortest dich mit Worten, die nicht taugen,
und dein Reden ist nichts nütze. Du hast die Furcht fahren lassen und redest
verächtlich vor Gott.“ Hi 11, 2-7;15, 2-4
Doch Hiob bleibt fest im Herrn:
 „Wollen
die leeren Worte kein Ende haben? Oder was macht dich so frech, also zu reden?
Der Gerechte wird seinen Weg behalten; und wer reine Hände
hat, wird an Stärke zunehmen. Wollt ihr Gott vertreten? Wird’s euch auch wohl
gehen, wenn er euch richten wird? Meint ihr, dass ihr ihn täuschen werdet, wie
man einen Menschen täuscht? Siehe, er wird mich doch erwürgen, und ich habe
nichts zu hoffen; doch will ich meine Wege vor ihm verantworten. Er wird ja
mein Heil sein; denn es kommt kein Heuchler
vor ihn.
“ Hi 16,3; 17,9; 13, 8.9.15.16
„Aber ich weiß, dass
mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staube sich erheben. Und nachdem diese meine Haut
zerschlagen ist, werde ich ohne mein Fleisch Gott sehen. Denselben werde ich sehen, und meine Augen
werden ihn schauen, und nicht als Fremden. Danach sehnt sich mein Herz
in mir.“ Hiob
19, 25-27
Hiob war so sehr mit Gott verbunden, dass
er ihm alles übergab und völlig vertrauen konnte! Er kannte seinen Erlöser,
sein Heiland war ihm nicht fremd. Und keiner, auch seine Freunde nicht, konnte
ihm diese Gewissheit nehmen, denn er war fest gegründet im Herrn.
Auch Jesaja konnte bezeugen: 
“So ist mein Gott: Er hat mich errettet und mir
geholfen, ich vertraue ihm und habe keine Angst. Der Herr allein gibt mir
Kraft.” Jesaja 12,2
Kennst du Gott? Liebst du Gott? „Von
ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deiner Kraft?”
Ellen White schrieb einmal: „Wenn das ewige Leben uns nicht
alles bedeutet, hat es für uns keine Bedeutung.“ OHC, 94
Wieviel bedeutet dir Christus? Er hat
alles aufgegeben, um deinetwillen. Warum weihst du ihm nicht dein Lieben und folgst ihm in seinen Fußspuren nach?
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