Ein Öffentliches Seminar an der Universität Leipzig mit Prof. Dr. Klaus
Landfried, Heidelberg, vormals Präsident der Hochschulrektorenkonferenz
und Prof. Dr. Werner Kirstein, Institut für Geographie der Universität
Leipzig
Hintergrund:
Wo bleibt der Klimawandel? – Seit
etwa 10 Jahren weist die Lufttemperatur weltweit einen insgesamt
abnehmenden Trend auf, bei gleichzeitig ansteigendem CO2! Nach den
Klimamodellen des Weltklimarates (IPCC) sollten die Temperaturen
insbesondere seit 2000 aber spürbar gestiegen sein. Für diesen
Widerspruch liefern die Modelle keine Erklärung. Unter anderem auch
deshalb gibt es heute in Wissenschaft und Politik zum Thema Klimawandel
international immer weniger Konsens, auch wenn dies vor allem aus den
Medien kaum zu entnehmen ist. Viele Wissenschaftler auch bei uns haben
inzwischen erhebliche und fundierte Zweifel an einer k a u s a l
begründeten Reaktion der Lufttemperatur auf die fortwährende Zunahme des
CO2 in der Atmosphäre. In einigen Ländern wie z.B. in den USA, England
oder Australien dreht sich der “Mainstream” bereits in die
entgegengesetzte Richtung. Nach Umfragen in den Vereinigten Staaten
gingen im April 2008 ca. 47 % der Bürger davon aus, dass es einen vom
Menschen gemachten Klimawandel gibt. Im April 2010 waren es nur noch
33%. Auf internationaler Ebene hat ein Umdenkprozess in der
Klimawissenschaft und -politik begonnen, beschleunigt durch die groben
Fehler und Manipulationen, die seit Climate-Gate beim IPCC bekannt
geworden sind. Dieser Trend wird in Deutschland von Medien und Politik
weitgehend ignoriert.