Martin Luther

Martin Luther

*Weder katholisch, noch evangelisch*
einfach nur *CHRIST* sein:

Worte von Martin Luther:
Ich bitte, man wolle von meinem Namen schweigen und sich nicht lutherisch, sondern einen Christen nennen.
Was ist Luther ?
Ist doch die Lehre nicht mein !
Ebenso bin ich auch für niemandem gekreuzigt. Paulus aus dem 1. Korinther 3, wollte nicht leiden, dass die Christen sich paulisch, oder petrisch hießen, sondern CHRISTEN.
Wie käme denn ich armer, stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi dürfe nach meinem nichtswürdigen Namen nennen ?
Nicht so liebe Freunde !
Lasst uns tilgen die parteiischen Namen und uns CHRISTEN heißen, nach CHRISTUS, dessen Lehre wir haben.
Die Papisten haben billigerweise einen parteiischen Namen, weil ihnen die Christi Lehre und Namen nicht genügen, sondern sie auch päpstisch sein wollen. So lasst sie päpstisch sein, nach dem Papst, der ihr Meister ist. Ich bin und will keines Menschen Meister sein. Ich habe mit der Gemeinde, die eine, allgemeine Lehre Christi, der allein unser Meister ist.(siehe Matthäus 23,über die Schriftgelehrten)

Alles was in der ganzen Welt geschieht,
geschieht in Hoffnung.
Kein Bauer würde ein Korn säen,
wenn er nicht die Hoffnung Ernte hätte.
Kein Mann würde heiraten,
wenn er nicht Hoffnung auf Nachkommen hätte.
Kein Kaufmann oder Tagelöhner würde arbeiten,
wenn er nicht Gewinn und Lohn erwarten würde.
Um so mehr treibt uns die Hoffnung aufs ewige Leben vorwärts.

So hilft es der Seele nichts, wenn der Leib heilige Kleider anlegt, wie es die Priester und Geistlichen tun; auch nicht, wenn er in den Kirchen und an den heiligen Stätten ist; auch nicht, wenn er leiblich betet,fastet, wallfahrtet und alle guten Werke tut, die nur immer durch den Leib und in dem Leibe geschehen können.
Es muß noch alles etwas ganz anderes sein, was der Seele Frommheit und Freiheit bringt und gibt. Denn alle diese oben genannten Stücke, Werke und Weisen kann auch ein böser Mensch und Heuchler an sich haben und ausüben.
Durch solches Treiben wird auch kein anderes Volk als eitel Heuchler werden.
Wiederum schadet es der Seele nichts, wenn der Leib unheilige Kleider trägt, an unheiligen Orten, ißt, trinkt,
nicht wallfahrtet, nicht betet und alle die Werke anstehen läßt, die die oben genannten Heuchler tun.
Daraus sieht man klar, wie ein Christenmensch frei ist von allen Dingen und über alle Dinge, so dass er keiner guten Werke bedarf, damit er fromm und selig ist, sondern der Glaube bringt es ihm alles im Überfluß.
Wenn er töricht wäre und meinte, durch ein gutes Werk fromm, frei, selig oder Christ zu werden, so verlöre er den Glauben mit allen Dingen, so wie der Hund, der ein Stück Fleisch im Munde trug und nach dem Schatten schnappte,
damit verlor er beides.
Fleisch und Schatten.

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