Das Gesetz ist ewig und Ausdruck der Liebe

Das Gesetz ist ewig und Ausdruck der Liebe

Was wäre ein Gericht ohne Gesetz?
Es würde keinen Grund geben jemanden anzuklagen, geschweige denn jemanden zu verurteilen. Wenn euch jemand etwas klaut, weswegen regt ihr euch darüber auf? weil es falsch ist! Und so ist es mit den 10 Geboten, sie zeigen dem Menschen was richtig und was falsch ist. Sie zeigen uns wo wir noch an uns arbeiten müssen und dienen so als Spiegel für unser Innerstes. Für die, die glauben das Gesetz ist weg eine Frage: Ist die Anarchie ausgebrochen, nachdem Jesus Christus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist?

(Mat. 5, 17-20)
17Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. 20Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Himmelreich eingehen!

Danach erhöht Jesus die Gesetze sogar!. Noch ein Auszug zum Gesetz.

(Luk. 14, 16 -18)
16Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes; und von der Zeit wird das Reich Gottes durchs Evangelium gepredigt, und jedermann dringt mit Gewalt hinein. 17Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, denn daß ein Tüttel am Gesetz falle.. 18Wer sich scheidet von seinem Weibe und freit eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von dem Manne Geschiedene freit, der bricht auch die Ehe.

Wer die Gesetze nicht kennt der kann sie HIER im Beitrag nachlesen. Wir sehen also das mehrere Textstellen dem Trend wiedersprechen die 10 Gebote nur Teilweise zu halten. Was Jesus auch macht, er sagt einen Satz den wir alle kennen sehr oft “liebe deinen nächsten wie dich selbst”, was bedeutet dieser? In der Bibel finden wir die Antwort…

(Mar. 12, 28 -31)
28 Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?
29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften«.
31 Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

“Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst” sind die Gebote in weiser Zusammenfassung, denn dieser Satz geht sehr tief und zeugt von der Weisheit und Wahrheit Jesu. Wie ein Mensch ist, weiß Gott wohl am besten, er hat uns erschaffen, mit allen Makeln die wir haben, da keiner dem anderen gleicht, im Außen wie im Inneren. Wieviele Menschen lieben sich selbst nicht?, geben mehr als sie nehmen. Sie geben sehr eifrig, jedoch ohne Herz, da sie geben weil sie Anerkennung suchen. Im Inneren dieser Menschen ist eine tiefe Leere die sie anderweitig kompensieren müssen und eben diese Leere ist das Loch das mit Liebe gefüllt sein sollte. Anders sind die Menschen die nur nehmen und nicht geben, bei ihnen ist es umgekehrt. Sie stellen sich selbst über andere, haben eine Mauer gebaut um ihr Herz, leben in ihrer eigenen Welt und suchen dort nach Liebe, die sie aber nur im außen finden. Ihre Leere ist im Außen und auch sie ist ein Loch in dem eigentlich die Liebe stecken sollte. So sehen wir das es zwei Extreme gibt die einen Charakter aus der Bahn werfen können. Das Leben ohne Gott und Liebe führt zu solchen Extremen, da nur er uns vollkommen machen kann und die fehlende Liebe im Leben irgendwann danach strebt das Loch zu kompensieren. Oftmals kommt es auch das diese beiden Extremen sich abwechseln, so wird jemand der immer aus falschen Gründen gibt, irgendwann sagen das er immer gibt und nichts zurück bekommt und gibt von dort an nichts mehr sondern behält alles nur für sich. Jemand der nie gegeben hat kann anfangen zu geben, aber nur weil er selbst merkt das es falsch ist, doch gibt er weil er sich schlecht fühlt und nicht weil er sich liebt. Es gibt auch Reiche die alles ereicht haben was sie für sich ereichen können, in ihrer Karriere. Doch werden sie nie inneren Frieden und innere geistige Befriedigung finden, da dies nur Menschen bestreben sind, die vor Gott kein Gewicht haben.
Jesus Christus war perfekt, genau so perfekt müssen auch wir im Herzen werden, so sind Menschen die sich selbst lieben, auch Menschen die ihre Nächsten lieben. Wenn du dich als Mensch so akzeptierst wie du bist und voll bewusst mit deinen Makeln umgehen kannst, wenn du dich als würdig erachtest von Gott erettet zu werden (nicht wie es Satan uns gegenteilig weiß machen will) und dich nicht in der Dunkelheit vor deinem Vater versteckst, um seinem Licht zu entkommen, wenn du deine Einzigartigkeit anerkennst und verstehst das Gott im Himmel dich so liebt wie du bist, so siehst du auch andere Menschen mit anderen Augen. Du erkennst das sie auch einzigartig sind, sie auch menschliche von Gott geschaffene Wesen sind wie du, ihr alle den gleichen Vater habt der euch liebt und ihr alle im selben Boot sitzt.
Warum begann Luther an der katholischen Kirche zu zweifeln?, weil er einen barmherzigen, statt einen strafenden Gott suchte und Gott zeigte ihm wie er ist, indem er Luther die heilige Schrift lesen lies.
Du liebst deine Geschwister, weil du dich selbst liebst. Das ist sicherlich ein Grund warum Jesus die Gebote noch mal erhöht, um zu zeigen was dahinter steckt, nämlich Liebe. Und eben diese muss wahrhaftig sein im Herzen, dann ist dies die logische Schlussfolgerung:

(Mat. 5. 38 – 48)
38Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!» 39Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar; 40und wer mit dir rechten und deinen Rock nehmen will, dem laß auch den Mantel; 41und wenn dich jemand eine Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. 42Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will. 43Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!» 44Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; 45auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe? 47Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden ebenso? 48Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Noch was zum Sabbat.
Keines der Feste, Opferungsritualen und Zeremonien steht in den Geboten Gottes. So sollte man den Sabbat aus einer anderen perspektive verstehen, denn er steht bekannterweise drin. So wie der Mensch zum Laufen einen Fuß vor den anderen stellt und die Wahl hat ob er hüpft oder springt, so ist auch mit dem Sabbat. Er geht entweder hin und macht es richtig oder er heiligt den Sonntag und macht es falsch. Menschen (gläubige) die gar nicht laufen sondern nur sitzen, können zwar auch leben, doch werden sie mit der Zeit immer unbrauchbarer,
da sie sich selbst aus der Gesellschaft verbannen. Auf den ersten 2 Seiten findet man den Sabbat, vor allen anderen Zeremonien, Ritualen und Festen die Gott Moses gegeben hat.

(1. Mose 2, 1-4)
1Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. 2Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. 3Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte. 4Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.

Wenn die katholische Kirche den ersten Tag der Woche von Sonntag auf Montag gesetzt hat, dann ist erstens die Wortgebung der Wochentage im Deutschen, dem Sinn nach, richtig und zweitens der Samstag wie unser heutiger Sonntag.

“Jedermann weiss, dass der Sonntag der erste Wochentag ist, wohingegen der Samstag, der siebente Tag und der Sabbat der von Gott als Ruhetag eingesetzte Tag ist. Welches Recht haben die protestantischen Kirchen, den Sonntag zu heiligen? Nicht das geringste! Es war die katholische Kirche, welche den Ruhetag vom Sonnabend, Sabbat, auf den Sonntag verlegte. Und sie zwang nicht allein jedermann, den Sonntag zu beobachten, sondern auf dem Konzil zu Laodicea sprach sie den Bannfluch über alle diejenigen aus, welche an der Beobachtung des Sabbats des Herrn festhielten, und nötigte alle, unter Strafe des Verfluchtwerdens, am siebenten Tage alltägliche Arbeit zu verrichten. Welcher Kirche erweist die ganze zivilisierte Welt Gehorsam? Die Protestanten nennen uns bei allen möglichen Namen, die sich nur denken lassen – Widerchrist, das scharlachfarbene Tier, Babylon, usw. Gleichzeitig bekennen sie auch grosse Ehrfurcht vor der Bibel zu haben, und dennoch anerkennen sie durch die feierliche Beobachtung des Sonntags die Macht der katholischen Kirche. Die Bibel sagt: “Gedenke des Sabbats, dass du ihn heiligst!” aber die katholische Kirche sagt: “Nein, halte den 1. Tag der Woche heilig!” und die ganze Welt zollt ihr Gehorsam.”
(Jesuitenpater Enright – USA 15.12. 1889 in einer Predigt)

Weitere Zitate sind zu finden HIER

Hier ist übrigens ein Punkt in dem die Reformation scheiterte, um der Tradition willen. Ich persönlich glaube auch, dass die Reformation auch nicht wirklich bis in das letzte Detail alles herstellen sollte, sie sollte nur dazu führen das die Bibel auch jedermann zur Verfügung steht auf dieser Welt. Erst danach wurde sie nämlich massentauglich und konnte weltweit verbreitet werden. Gottes handeln ist und bleibt für uns ein Rätsel, vertrauen ist angesagt.

Zum Schluss eine der schönsten Texstellen der Bibel:

(1.Joh 4, 7-13)
7 Geliebte, laßt uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 9 Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe — nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. 11 Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir es schuldig, einander zu lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden. 13 Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat.

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