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Die verlorene Kunst der Größe

 

„Wie kann man es logisch ausdrücken, dass wir mit unbegrenztem Zugang zu unbegrenzter Kraft, trotzdem die Aussicht auf eingeschränkten Fortschritt, und ewige Rückschläge akzeptieren müssen?
Hört, was ich lerne. Wenn ich kraftlos bin Fortschritte zu machen, liegt das Problem nicht am Evangelium. Das Problem lag noch nie am Evangelium. Das Problem ist entweder, dass mein Evangelium nie ausreifte, (es ist nur halb gebacken), oder es ist überhaupt nicht meins. Es ist kraftvoll, aber es ist nicht persönlich.“  Von Séan Nebblett

 

Der Tag an dem du dein Schwert erhältst

Nichts in der Welt ist schlimmer als eine halb-gebackene Religion. Dankbarerweise ist es unsere nicht, wenn du nur den ganzen Weg bis zu ihrer logischen Schlussfolgerung verfolgst.

Drei Dinge: Wie kraftvoll das Evangelium ist

Was die Auswirkungen des Evangeliums sind

Wie ich die Kraft mir zu eigen mache.

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Nichts in der Welt ist schlimmer als eine halb-gebackene Religion.

Nein, ich meine es ernst. Nicht einmal halb-gebackenes Brot. (Hattest du jemals letzteres?) Als ich ein heranwachsender Junge war, hatte ich eine langanhaltende Erfahrung mit halb-gebackenem Brot, die ich für immer behalten werde. Ich glaube, wir fanden letztlich heraus, dass es aufgrund eines schlechten Behälters von Hefe war. (Und wenn ich ’schlecht‘ sage, dann meine ich schlecht.) Stell dir schöne Brotlaibe von außen vor mit einem grauen Teig, der von innen nach Gärung riecht. Ja… Es war reines Elend. Nichtsdestotrotz glaube ich dennoch, dass eine halb-gebackene Religion schlimmer ist.
Ich weiß, dass es eine starke Aussage ist. Doch folge mir hier – ich glaube, dass du mir am Ende der Konversation in diesem Kapitel völlig zustimmen wirst.

Wir haben bereits festgestellt (siehe https://www.youtube.com/watch?v=rSRz-REC7wc), dass es einen Kampf im Universum zu gewinnen gibt, und dass du und ich dazu geboren sind, diesen zu gewinnen. Dass obwohl die Menschheit verglichen mit dem Feind gebrechlich ist, uns irgendwie ein geeignetes Herz für diesen Kampf gegeben wurde; etwas tieferes als wir es ganz verstehen können. Dass irgendwo in unserer DNA diese Resonanz mit der Agenda der Liebe vorhanden ist, auch wenn das Fleisch danach schreit, was dessen Appetit stärkt.

Wir haben bereits die ausgedehnte Grenze gesehen, beinahe unberührt. Wo die Möglichkeiten für Fortschritt, die Möglichkeiten für Vorankommen grenzenlos sind. Und wo die Kraft immer in Überschuss für jedes Bedürfnis vorhanden ist.

Aber es fehlt noch etwas. Wir haben die Handlung und die Hauptdarsteller. Doch lasst uns nichts vormachen. Dieser Hauptdarsteller braucht etwas, was über ihn hinausgeht, um die Punkte zwischen den Visionen der Herrlichkeit hier und einer Krone aus Gold in der Zukunft zu verbinden. Es ist eine große Sache zu erkennen, dass ich in diesem Moment für einen herrlichen Zweck am Leben bin; dass der Allmächtige Gott danach verlangt, mir sowohl eine Arbeit als auch ein Schicksal zu geben, welches weit über die Grenzen meines Verständnisses geht.
Aber eine einfache Frage stellt sich, die gefragt werden möchte. Wie?

Wie ist dieser neue Rekrut, so gut vertraut mit dem Versagen, vorgesehen dorthin zu gelangen?
Wo ist die Kraft für den Protagonisten, um die Handlung zu wenden?

In diesem Kapitel werden wir drei Fragen in strategischer Reihenfolge untersuchen. (Strategisch, weil die Antwort der ersten die Grundlage für die zweite wird, usw.)

Tatsächlich sollten wir diese Dinge bereits wissen. Doch ich lehne mich aus dem Fenster und nehme an, dass noch niemand die Puzzelteile so zusammengesetzt hat wie wir es in den nächsten Minuten tun werden.

Erlaube mir dir, das Evangelium vorzustellen.

Drei Fragen: Zuerst, wie kraftvoll ist es, wirklich? Zweitens, wenn es so kraftvoll ist, wie die Antwort zur ersten Frage nahelegt, was sind dann die Auswirkungen für einen Gläubigen? Und drittens, wie können wir die allgemeine Auswirkung in eine persönliche Anwendung wenden?

Vollständige Offenlegung: Ich liebe diesen Stoff. Es lässt mein Herz heftig schlagen. So habe Geduld mit mir, wenn meine Begeisterung ein wenig durchsickert. Dies ist, warum ich am Leben bin.

Bereit?

Wenn Gott in den Krieg zieht – Die Kraft des Evangeliums

Ich habe keine Toleranz für die Idee, dass eine Niederlage als unvermeidlich angesehen werden muss. Absolut keine. Nicht einmal gelegentlich unvermeidlich. Ich glaube nicht, dass jeden dritten Tag oder so die Engel für eine Stunde die Seiten tauschen, das Böse plötzlich zahlenmäßig überlegen ist und allmächtig wird…

Und einer der Gründe, warum ich mir absolut sicher bin, ist Psalm 18. Für mich ist es das ultimative Drama eines versagenden Dieners und einem treuen Gott. Und es hat meine zitternden Seele durch mehr als einen dunklen Tunnel gebracht . Es ist eine Beschreibung der reinen Kraft der Allmacht, entfesselt.

Gib acht, Welt.

Es beginnt mit einem Ruf nach Hilfe. Es beginnt mit einem Diener Gottes im Gebiet des Feindes. Er wird von einem blutrünstigen Feind für Lösegeld festgehalten, viel größer als er selbst. Ein Spielball des Widersachers. Hört sich irgendetwas davon bekannt an?

„Die Fesseln des Todes umfingen mich,
und die Ströme der gottlosen Menschen schreckten mich;
die Fesseln des Totenreichs umfingen mich schon
die Schlingen des Todes fielen über mich.
In meiner Bedrängnis rief ich rief ich den Herrn an
und schrie zu meinem Gott:
er hörte meine Stimme aus seinem Tempel“ (5-7)

Und kaum hat David diese Bedrängnis der Schmerzen und des Todes ausgeblutet, als die Elemente losbrechen; Gott auf dem Kriegspfad.

Der Diener weint, und die ganze Erde taumelt im Donner der Räder Seines Wagens.
Hügel und Bäche laufen aus dem Weg, denn Er ist zornig. (V. 8) Ein unendlicher Vater, der sich auf den Weg macht, um einen sterbenden Sohn zu erretten.
Atem des Lebens und schöpferisches Wort kommen aus Seinem Mund und der Nase, wie Rauch und Feuer. (V. 9)

Stell es dir vor!

Und sein Wagen? Er ist lebendig. Ein brennender Engel mit Wind für Flügel. (V.11)

Er gelangt zu seinem Kriegsraum – ein verborgener Pavillon, aus Dunkelheit gemacht– mitten in dem Erdbeben. Er geht in der Begleitung von regnendem Feuer und Eis. Die Steinstufen dampfen unter seiner Lauffläche. Säulen, die bis zur Ewigkeit reichen, umgeben ihn auf allen Seiten. (V.12-13)

Da steht er in der Mitte seines Kriegsrat, funkelnd mit Ruhm; er äußert Worte, die die Atmosphären schneiden. Mehr Donner. Mehr zischendes Feuer und Eis. (V. 14)

Und seine Rede setzt die ganze Heeresschar in Bewegung.

Das nächste sind „Seine Pfeile“, Lebewesen herrlich in Kraft, die Besten aus

Seiner Streitmacht; sie schießen von ihrem Standort, wie brennende Pfeile; sie wirken verheerend auf den Feind.
Scheinbar aus dem Nichts.
Und als die Zerstreuung vollständig scheint, schickt Er Blitze nach den in die Flucht geschlagene Feinde. (V. 15)

Dann auf einmal werden die Agenda, die Befestigungsanlagen, die Schwachstellen des Gegners weit offengelegt . (V. 16)

Und Er geht ruhig in die Mitte der rauchenden Ruinen, und nimmt seinen Diener, und führt ihn hinaus.

„Gegen den Gütigen erzeigst du dich gütig,
gegen den Rechtschaffenen rechtschaffen,
gegen den Reinen erzeigst du dich rein,
und dem hinterlistigen trittst du entgegen.“ Ps. 18, 26.27

Ich habe es nicht erfunden. Dies ist, was das Buch sagt.

Und deshalb habe ich keine Toleranz für die Idee, dass eine Niederlage als zumindest gelegentlich unvermeidlich angesehen werden muss. Absolut keine.

Ich muss vielmehr angesehen werden, dass ich zumindest gelegentlich (oder viel öfter) versage um Hilfe zu rufen, oder sogar noch tragischer, mein Schwert freiwillig übergebe…

Doch bedenke: die Geschichte ist nicht vorbei.
Es könnte sein. Ich meine, wäre es nicht genug, wenn er sich als der Held jeder Rettungsmission hineinstürzen würde und die Scherben aufsammelte und sie mit nach Hause nähme, um sie zu heilen?
Das ist schon mehr als wir verdienen.

Aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Oder des Kapitels.
Er ist der Held jeder Rettungsaktion. Und es gibt einen Grund, dass Seine Heldentaten zuerst aufgelistet werden…

Doch lies weiter bis an das Ende der Geschichte.

Er errettet die Bedrängten; währenddessen stellt er den Gegner an seinen Platz. (V.17-18)
Und dann! –

Er zündet eine Kerze an. (V. 29) Eine kleine Stichflamme auf einem Stick Wachs entzündet.
Frisch zuhause aus dem Rauch und Staub der Schlacht, teilt Er Sein Leben.
Er legt in das Herz ein Feuer, aus Ihm, ein Teil von Ihm; und mit diesem Feuer kommt all die Kraft, die Seine ist. Kraft zum Leben. Kraft, die Welt zu überwinden, das Fleisch, und den Teufel. Die gleiche Kraft, die schlichtweg Hügel und Ganoven in Vergessenheit geraten lässt.

Und beobachte den Diener. Beobachte die Flamme, die plötzlich aufflammt, als ob er ganz aus Öl sei. Und dann, wie er in die Dunkelheit fliegt, wie ein echter Pfeil. Brennend, während er geht, verzehrt, aber. . . nicht verzehrt.

Beobachte ihn wie er mitten in die Besatzung der Dunkelheit läuft, den Platz in Flammen setzt. Schau wie seine Feinde zur Vernunft kommen, sich aufsammeln um der Rauchfahne mühsam zu folgen. Schau wie er das Ende erreicht — die Sackgasse. Und in dem Moment, wenn die Verfolger denken, dass sie zuletzt Rache ausüben können, gerade dann beobachten sie ihn, wie er springt. Wie er über das segelt, was sein Todesurteil hätte sein sollen. Währenddessen bleiben seine Feinde, verwirrt und durch ihre eigenen Befestigungen eingesperrt. (V. 30)

 

Schau, wie er auf der anderen Seite hält, Atem holt, sein Schwert zum Himmel erhebt und sagt:

„Dieser Gott, sein Weg ist vollkommen: das Wort des Herrn ist geläutert: Er ist ein Schild all denen, die auf ihn vertrauen. Denn wer ist Gott, außer dem Herrn ?. . .

Es ist Gott, der mich mit Kraft umgürtet und meinen Weg vollkommen macht.
Er macht meine Füße denen der Hirsche gleich. . .
Er lehrt meine Hände kämpfen, so dass ein stahlharter Bogen durch meine Arme zerbrochen wird. . . (V. 31-35)

Deine Rechte stützt mich, und deine Güte macht mich groß. (V. 36)
Du schafftest weiten Raum meinen Schritten unter mir, dass meine Füße nicht wanken. (V.37)

Ich jagte meinen Feinden nach und holte sie ein . . . (V.38)
Ich zerschmetterte sie, dass sie sich nicht erheben konnten: sie fielen unter meine Füße. (V. 39)

Denn Du hast mich umgürtet mit Stärke zum Kampf . . “ (V.40)

 

Also, ich habe eine Frage. Wie kann man es logisch ausdrücken, dass wir mit unbegrenztem Zugang zu unbegrenzter Kraft, trotzdem die Aussicht auf eingeschränkten Fortschritt, und ewige Rückschläge akzeptieren müssen?

Hört, was ich lerne. Wenn ich kraftlos bin Fortschritte zu machen, liegt das Problem nicht am Evangelium. Das Problem lag noch nie am Evangelium. Das Problem ist entweder, dass mein Evangelium nie ausreifte, (es ist nur halb gebacken), oder es ist überhaupt nicht meins. Es ist kraftvoll, aber es ist nicht persönlich.

 

Ein Kreuz und ein Schwert – Die Auswirkungen des Evangeliums

„Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben will behalten, der wird es verlieren; doch wer sein Leben verliert um meinetwillen und des Evangeliums willen, der wird es behalten. Denn was hilft es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, und sein Leben verliert?“ Markus 8, 34b-36

Ganz gleich wo ich auf der Welt bin, finde ich, dass die Menschheit die gleichen Fragen anstarrt. Fragen wie diese: wenn ich mich Gott hingebe, werde ich immer noch Spaß haben? Werde ich jemals wieder ein Leben zu haben? Am Anfang dieses Kapitels erzählte ich dir, dass ich glaube, dass eine „halb-gebackene Religion“ das schlimmste Gift auf der Erde ist. Nun möchte ich dir sagen warum.

Ich nenne es das Gleichnis von dem Soldaten und dem Schlachtfeld.

Wenn ein Kind des Höchsten sich am Fuße des Kreuzes findet, reuevoll und vergeben wird, ist das erste, was er von Gott empfängt, ein Auftrag. Ihm wird eine Rüstung gegeben, Schuhe, und ein Schwert. Er ist der neueste Soldat des Königreiches.

Was tun Soldaten? Kämpfen.
Und wen bekämpfen Soldaten? Feinde.

David hat eine Menge über Feinde zu sagen. Es scheint, er hatte sehr viele von ihnen. Bis vor kurzem dachte ich, ich hätte keine Feinde … Aber jetzt ist mir bewusst, dass ich sie habe.

Meine Feinde sind in mir. Sie suchen mein Unglück. Sie halten Ausschau nach meinem Leben. Sie warten in der Dunkelheit, in der Stille, um einen Moment der Schwäche zu finden und mich abstürzend in den Tod zu schicken.

Ich habe wahrhaftig Feinde.

Und diesen bin ich beauftragt, zu bekämpfen.

Der erste Auftrag eines Soldaten, nachdem er am Fuße des Kreuzes kniete, ist der Kampf gegen sein eigenes selbstsüchtiges Herz. Das selbstsüchtige Herz ist die am weit entfernteste mögliche Sache vom Kreuz Jesus Christi. Wenn das Kreuz Christi auf einem Hügel namens Golgatha liegt, dann ist das selbstsüchtige Herz irgendwo unten auf dem Boden des mit Knochen gefüllten Tales. Es (zusammen mit seinen geliebten Gefühlen, Stolz, Eitelkeit, Unreinheit, und einer Menge anderen) stellt die erste Schlacht dar, die zu gewinnen ist.

Aber hier ist es, wo viele scheitern.
Sie versäumen es, über die erste Schlacht zu schauen, in die unendlichen Ausdehnung dahinter.

Das ist es, was ich als eine halb-gebackene Religion bezeichne.

Also ziehen sie in den Krieg im untersten Tal, und nachdem sie gegen den Terror innerhalb ihrer eigenen Brust gekämpft haben, kommen sie zerschlagen zum Fuße des Kreuzes (die Aufrichtigen tun es) .

„Ich bin fertig. Ich bin zerbrochen. Es gibt nichts mehr. Ich bin es leid, zu Brei geschlagen zu werden. Ich kann nicht aufstehen, ich kann nicht einmal sitzen! Alles, was ich tun kann, ist auf meinem Gesicht zu liegen, über meine Wunden zu stöhnen, und versuchen zu überleben. Es ist es nicht wert. “

Und in der Tat, würde eine solche Existenz es nicht sein. Vor allem nicht, wenn es für immer anhalten sollte.

Aber dieser Krieg gegen das eigene Ich, das ist nicht das Ende aller Dinge.
Es ist lediglich der Anfang.

Denn du siehst, ein Soldat lebt gänzlich zwischen dem Fuß des Kreuzes und dem Schlachtfeld.

Doch während er stärker wird, bewegt sich seine Schlachtfeld.
Seine Feinde ändern sich.

Es ist Gottes Absicht, dass das am weit entfernteste Gebiet vom Kreuz, welches von Selbstsucht, Stolz, Unreinheit… bewohnt wird, Seins werden soll. Er beabsichtigt nicht, dass der Soldat immer unten im Tal eine Tageswanderung von Golgatha hängen bliebt.

Ein Kampf ist da, um den Soldaten für den nächsten vorzubereiten …
Der Abstand zwischen dem Schlachtfeld und dem Fuß des Kreuzes wächst immer weniger.
Bis der Soldat nicht mehr um sein Leben kämpft… Sondern für das Kreuz kämpft…

Der Kampf soll immer weniger und weniger über mich werden, und mehr über das Kreuz von Jesus.

Dies ist, was es bedeutet, ein Soldat zu sein.

Und gleichwie die Schlacht sich verändert, so auch die Feinde. Es sind nicht mehr einzelne Dämonen, die versuchen, ein kleines Leben auszulöschen.

Dies sind die Legionen, die Besten der Besten (Schlimmsten der Schlimmsten) und sie versuchen, das Kreuz selbst zu entwurzeln.

Aber dieser Soldat ist ebenfalls der Beste von Gottes Besten. Er ist ein Elitesoldat der Spezialeinheit des Reiches Gottes. Und mit brennenden Muskeln, einen Arm um das Kreuz und den anderen mit seinem Schwert bewaffnet. Während sein eigenes Blut auf die Steine um ihn herum spritzt, ergreift er, verteidigt dieses Kreuz. Nichts als der Tod kann sie trennen.

Dieser Soldat hat fortgeschritten einen endlosen Kampf mit kleinen Ärgernissen durchlaufen, er wurde durch Gnade gestärkt, durch Liebe verwandelt und wurde qualifiziert um sich mit Engeln auseinanderzusetzen.

Aber nicht einmal das ist das Ende der Geschichte. Das Evangelium geht noch einen Schritt weiter.
Es gibt ein Opfer.
Aber es gibt Tausende von Kreuzen.

Und so kommt Gott zu seinen Spezialeinheiten; Seinen demütigen, selbstlosen Krieger – diejenigen, die eher in Stücke zerrissen werden wollen würden, um sie vom Kreuz zu trennen. Und liebevoll auf sie schauend fragt Er nach Freiwilligen …

„Schau dieses Kreuz?“
„Ja, Herr.“
„Ich brauche, dass dieses Kreuz dort drüben errichtet wird. Im Herzen der Finsternis.“
„Ich gehe, Herr.“
„Du wirst dein Blut vergießen, und könntest dein Leben verlieren.“
„Aber wird das Kreuz zu stehen, wo ich falle?“
„Das Kreuz wird stehen, wo du fällst.“

 

Das ist das Ziel des Evangeliums in dir. Völlige Umwandlung.

Daher diese alte Frage – Werde ich jemals wieder Spaß zu haben?
Oh ja, du wirst. Und, die äußerste Erfüllung…

Nun noch eine letzte Frage. Wie.

 

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Kraft des persönlichen Evangeliums

Ich werde eine These gleich von Beginn an der Erkundung dieses Punktes aufstellen . Das Evangelium ist ein Thema, das viel zu schön und umfangreich ist, um ihm in nur wenigen Seiten gerecht zu werden; daher werde ich anstatt um den heißen Brei herum zu reden und ein Gehäuse aufzubauen, bevor ich das sage, was ich sage, es dir einfach sagen.Hier kommt es:

Bis dass das Evangelium der Grund wird, wofür du lebst, hast du nicht begonnen, zu leben.

Begleite mich einen Morgen während ich durch mein Büro gehe, während sich die ersten Sonnenstrahlen im Ostfenster zeigen.
Da bin ich, umhergehend wie üblich, ringend mit einer Stelle aus Römer, (mit der wir uns gleich beschäftigen werden) die Worte immer wieder wendend, an den Schreibtisch alle paar Momente zurückkehrend, um sicherzustellen, dass ich es richtig verstanden habe. Schließlich beuge ich meine Knie im ersten Schimmer des hineinströmenden Morgenlichts und atme dieses Gebet aus:
Deine Gnade, wir müssen dies verstehen: Dieses Evangelium, diese Wahrheit. Öffne unsere Augen, dass wir sehen mögen… wer Du wirklich bist.

Nun lassen mich dir etwas sagen. Ich höre keine hörbare Stimmen. Aber ich habe ein Gewissen genau wie du, und an manchen Tagen könnte das Flüstern stark genauso gut Donner sein. Es war in diesem Moment, und der deutliche Eindruck, der mir in den Sinn kam, waren diese Worte:

Wenn das Volk Gottes versteht, wer ich bin, wird dieser ganzer Konflikt vorüber sein.

Nun. Das höre ich gerne!
Aber wenn das wahr ist … was ist dann unser Problem?

Das ist wahrscheinlich das, was all die Engel in Herrlichkeit gerne wissen würden. Denn nach allem ist dieses Evangelium die Geschichte von „Gott mit uns“. Und wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein, richtig? Der König kommt frisch von einem Abschiedsfest, wo der ganze Himmel bewundernd den verehrt, der „sprach, und es war, der gebot und es stand da.“ Und dieser Gott, der immer für uns war, ist nun mit uns, und als seine Zeit abgelaufen ist, verlässt er uns nicht, bis Er versprach, dass Er „in uns“ wohnen wird durch den Dienst des Geistes.

Also wenn das Evangelium das Versprechen der Gemeinschaft des Himmels selbst ist, dann …
Warum finde ich mich jemals allein?

„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater … “
Die Sterne laufen in ihren Bahnen. Und die Planeten drehen sich synchronisch. Und der Plan geht vorwärts. Von Gott selbst getragen durch den Herzschlag des Lebens. Und somit sind die Schwäche der Menschheit und die unschätzbare Kraft der Gottheit miteinander verknüpft. Und daher, als der Versucher Gott mit uns im Augenblick Seines größten menschlichen Bedürfnis erwischt, findet er dennoch vor, dass seine Spitzfindigkeiten unpassend sind. Denn das Wort ist heruntergekommen, und die Welt hat keine Macht über ihm.
Aber wirklich, wenn das Evangelium wirklich die unverdünnte Kraft eines allmächtigen Gottes zu retten und zu wiederherstellen ist, dann …
Warum fahre ich fort, zu fallen?

„Ich kenne die Pläne, die ich für euch habe, spricht der Herr …“
„Seine Herrlichkeit ist das Gute Seiner Kinder …“
„Alle Dinge dienen zum …“

 

Und so geht die Geschichte weiter. Liebe beansprucht den Vorteil immer und immer wieder, entreißt die Beute den Mächtigen, macht den Menschen aus der Schwäche heraus stark, wächst heldenhaft an im Streit, bringt die Armeen der Fremdling zur Flucht…
Alles für eine sehr, sehr unwürdige Rasse. Und warum? Weil es das ist, was Liebe tut.
Aber noch einmal frage ich, wenn das Evangelium wirklich die Geheimwaffe von einem wohlwollenden Reich ist,
Wenn es wirklich Heldentum an ihrem Höhepunkt ist; die Weitergabe des Lebens … Sowohl ein Ende und ein Mittel ist, das ich völlig unterstütze,
warum arbeite ich dann manchmal im Verborgenen (oder nicht so verborgen!) mit den Verschwörungen der dunklen Seite zusammen?
Warum muss ich überhaupt für die Dummheit der Sünde fallen und mich dazu herablassen, egoistisch zu sein, oder grob, oder wollüstig, oder stolz, oder hasserfüllt?

Warum in der Tat …

Ich werde diese Frage mit zwei weiteren Fragen beantworten.

Erste Frage: Was ist dieses Evangelium, wirklich?
Und zweitens: Wie mache ich es mir zu eigen — meinen Grund zu leben?

Denn bevor ich etwas annehmen kann und es mir gehört, muss es zumindest grundsätzlich verstanden werden.

 

Glaube wie eine Serviette

[Anm. im Deutschen: im Englischen gibt es zwei verschiedene Wörter für „Glaube“ – „Believe“ und „Faith“. „Believe“ entspricht normalem Glauben (z.B. ich glaube an/daran … – dabei hat es sowohl einen geistlichen als auch einen alltäglichen Sinn). „Faith“ bezieht sich auf eine feste Zuversicht, auf vertrauensvollem Glauben.]

 

Dafür werden wir direkt zum Wort selbst gehen, zu Paulus‘ Arbeitsdefinition des Evangeliums, wie in Römer 1 angegeben. Es liest sich wie folgt:

„Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist die Kraft Gottes zur Errettung für jeden, der glaubt (believes); den Juden zuerst und auch den Griechen. “ Römer 1,16

 

Stopp. Bevor wir mit unserer kleinen Bibelerklärung fortfahren, müssen wir einige Begriffe definieren.

Erstes Schlüsselwort: Believe.
Was bedeutet es, zu glauben?

Ich nehme immer zwei Servietten. Es spielt keine Rolle, wo oder was auf der Speisekarte steht. Wenn ich mich selbst durch eine Essensschlange bediene und von mir erwartet wird, nach meinem eigenem Besteck und einer Serviette zu greifen, greife ich stets zwei. Denn meistens brauche ich am Ende zwei Servietten. Und außerdem, vergisst du wahrscheinlich deine und ich habe eine zum abgeben.

Also sagen wir mal, dass wir durch die Schlange gehen beim Gemeinschaftsmittagessen nach dem Gottesdienst, und ich nehme mein Essen und setze mich hin. 30 Sekunden später kommst du vorbei, legst deinen Teller neben mir und bemerkst plötzlich, dass du deine Serviette vergessen hast. An dieser Stelle schaue ich herab und bemerke, dass ich meine auch vergessen habe. Du drehst dich um, um eine zu holen, und ich fasse deinen Ärmel und bitte dich um einen schlichten Gefallen – Könntest du mir auch eins mitnehmen?

Was sagst du? Ja, natürlich! (Du bist so ein netter Mensch.)

Und los gehst du. Also, was würdest du sagen, wenn sofort, nachdem du zugestimmt hast, ich aufstehe, um mir eine Serviette zu holen?

Was?, sagst du, Ich habe versprochen, dir eine zu holen.

Ja, aber ich kenne dich nicht!

Ok, das ist lächerlich. Wenn du mir gesagt hast, dass du mir eine Serviette bringst, werde ich nirgendwohin gehen, bis du wieder zurückkommst. Warum? Weil ich dir glaube (believe). Du hast gesagt, du würdest mir eine bringen und ich nehme es einfach als wahr an. Dies ist eine Wahl, die ich mache. Keine Beziehung ist beteiligt, keine frühere Geschichte beteiligt, keine Hinweise … Du könntest dahin gehen und zurückkommen, und mir nichts bringen. Das ist das Risiko, das ich eingehe, für die Wahl, die ich treffe. Glaube. Believe.

Ok, zurück zu der Schrift.

„… Denn darin ist die Gerechtigkeit Gottes offenbart aus Glauben (Faith) zum Glauben (Faith), wie geschrieben steht, der Gerechte wird aus Glauben (Faith) leben “ V.17

 

Also … was ist Faith? Ähnlich wie Believe? Das gleiche?

Hier ist meine Definition. Schau, ob du es nachvollziehen kannst:
Wenn Believe etwas als wahr annimmt, eine Wahl, die ich treffe, dann ist Faith Believe, aber es ist eine Schicht tiefer.
Faith ist Zuversicht. Faith sagt, ich kenne dich. Ich habe dich 200 mal hintereinander um eine Serviette gebeten und du gibst mir sie immer. Tatsächlich bringst du immer zwei, weil du weißt, dass ich zwei Servietten möchte.

Faith ist der Unterschied zwischen dem Denken, das ein Freund versuchen wird, deinen Schmerz zu verstehen, und bereit zu sein, an ihrer Schulter zu weinen. Weil du weißt, dass sie es tun werden.

Es ist eine Zuversicht, aus einer Beziehung heraus geboren. Eine Zuversicht geboren aus Liebe.

Letzter Begriff: Gerechtigkeit
Buchstäblich, „Recht-tun“ Das ist einfach die Art und Weise, wie Gott ist. Die Art und Weise, wie er handelt … Es ist die Wahrheit über ihn.

Ok, zurück zur Passage, mit ein wenig Auswechslung von Begriffen.

„Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht: denn es ist [die errettende Kraft Gottes], für jeden, der [es als wahr annimmt] …. Denn darin ist die [Wahrheit über Gott] offenbart, aus [Zuversicht zu einer größeren Zuversicht]: wie geschrieben steht, Der Gerechte wird aus [dieser Zuversicht] leben. “

Mit anderen Worten: Das Evangelium ist einfach die Offenbarung der Wahrheit, dass Gott Liebe ist. Und wir leben, indem wir hartnäckig zuversichtlich über diese Wahrheit sind. Das ist, was meine Bibel sagt.

Kein Wunder, dass es so einfach ist …
Weißt du, dass Sünde nur sinnvoll ist, wenn das Wohlwollen Gottes in Frage gestellt wird? In dem Moment, in dem du wirklich glaubst, dass Gott Liebe ist, verliert Sünde ihren Glanz, und du liebst ihn automatisch zurück. Wir zögern nur einem Gott zu gehorchen, dessen Motive wir in Frage stellen.

Das Evangelium ist Kraft. Somit kehre ich zu meiner vorigen Frage zurück – was ist unser Problem!?!

Das Problem ist, das Evangelium ist nicht meins.
Oder, genauer gesagt, ich GEHÖRE nicht zu dem Grundsatz des Evangeliums. Ich habe nicht alles verkauft.

Es gibt nur einen Weg, völlig lebend zu leben. Die Schrift erklärt, dass das Leben durch eine unerschütterlichen Zuversicht in die WAHRHEIT über Gott kommt. Einfach genug. (Oder so denken wir. es)

Wie mache ich es mein eigen?

Wörtlich: glaube DER WAHRHEIT, und dann verkaufe alles.
Alles, dass dein ist, endend mit deinen Rechten für dich selbst.

Während dieses Schreibens, verbleibt eine schöne Schwester mit mir zu Hause, mit der ich eine sehr vertrauensvolle Beziehung teile. Von Zeit zu Zeit bittet sie mich um einen Gefallen, und ich habe eine Standard-Antwort.

„Sean, könntest du -“
„Alles für dich Liebling.“

 

Warum? Weil es einfach für einen großen Bruder ist, der seine kleine Schwester liebt. Und weil Natasha niemals um etwas egoistisch bittet. Auch bittet sie mich niemals etwas zu tun, dass nicht sowieso in meinem besten Interesse ist. Keine große Sache.

Aber eines Tages wurde ich mit diesem Gedanken herausgefordert: Was wäre, wenn wir Gott auf diese Weise antworten würden? Was, wenn, bevor er seine Frage beendet, wir antworteten.

Gott, der nie für irgendetwas egoistisch gefragt hat. Gott, der nie um etwas gebeten hat, was nicht in unserem Interesse zu geben ist.
Warum lassen wir ihn auf eine Antwort warten?
Ich lerne, es nicht zu tun. Eines meiner ersten Gebete am Morgen ist dieses:

Herr, ich weiß nicht, was du mich heute fragen wirst, aber was immer es ist,die Antwort ist ja.
Weil ich glaube, dass du Liebe bist.
Und deshalb bittest du nur zu meinem Guten.

(Siehst du, wie der Glaube an die Wahrheit über Gott alles verändert?)

Und wenn er dann mit der Bitte (Eindruck) während des Tages kommt, warte nicht auf die Details. Dies ist das einzige Mal, dass du Gott unterbrechen solltest.

Mein Junge, ich brauche dich f-
»Ja! Absolut ja. Alles. Weil ich dich liebe.“

 

Weißt du was ich in meiner eigenen Erfahrung entdeckt habe?
95% des Kampfes im Christen Leben ist das Zögern.

Wir beten um Kraft und ziehen dann erneut Versuchung in Betracht und dann beklagen wir, dass die Kraft uns nicht ausgeteilt wurde. Wir wundern uns, dass Gott uns nicht Kraft gibt… Gott hat uns bereits Kraft gegeben. Kraft zu entscheiden. Also … warum entscheiden wir uns nicht einfach und lassen Gnade an die Arbeit, uns zu neue Taten, Emotionen und Gefühle zu befähigen?

Wenn das Evangelium dich gekostet hat wer Du bist, dann ist es Dein, und kann in dir wirken.

 


 

Wer Englisch kann, kann sich „The Lost Art of Greatness“ auf Englisch hier anhören:

„How can it logically be said that with unlimited access to unlimited power, we must still accept the prospect of limited progress, and perpetual setbacks?
Here’s what I’m learning. If I am powerless to make progress, the problem is not with the Gospel. The problem has never been with the Gospel. The problem is either, my gospel has never matured, (it’s only half baked), or it’s not mine at all. It’s powerful, but it isn’t personal.“

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