• Walter Veith, Bibel, Ofenbarung, Jesus, Gott, religion, papst, antichtrist, jesuiten Gott, Bibel, Endzeit, Luzifer, Satan, nwo, neue weltordnung, Walter Veith, Bibel, Ofenbarung, Jesus, Gott, religion, papst, antichtrist, jesuiten

Die 14 Regeln biblischer Interpretation

Aus den „REGELN BIBLISCHER INTERPRETATION“:

Die wichtigste Regel von allen ist, dass du echten Glauben hast. Es erfordert einen Glauben, der in Prüfungen bereit ist, Opfer zu bringen, das Liebste auf Erden hinzugeben, die Welt und alle ihre Wünsche, die Persönlichkeit, die Lebensweise, den Beruf, Freunde, Einfluss, Bequemlichkeiten und weltliche Ehren. Wenn irgendeines dieser Dinge unserem Glauben an eine Wahrheit in Gottes Wort im Wege stehen würde, bewiese das, dass unser Glaube umsonst ist. Auch können wir keinen wahren Glauben haben, solange einer dieser falschen Beweggründe in unserem Herzen lauert. Wir müssen glauben, dass Gott Sein Wort niemals bricht. Wir können darauf vertrauen, dass Er, der über die Sperlinge wacht, und die Haare auf unserem Haupt zählt, auch die Übersetzung Seines eigenen Wortes beaufsichtigt. Er umgibt es mit einem Schutzwall. Wer Gott mit allem Ernst vertraut und sich vorbehaltlos auf Sein Wort verlässt, wird die Wahrheit nicht weit verfehlen. Das würde Gott verhindern, selbst dann, wenn derjenige kein Hebräisch oder Griechisch versteht.
Dies sind einige der wichtigsten Regeln, die im Wort Gottes enthalten sind, und wenn ich sie annehme und ihnen folge, werde ich eine systematische Ordnung darin finden. Und wenn ich nicht völlig irregeleitet worden bin, habe ich durch ihre Anwendung entdeckt, dass die Bibel in ihrer Gesamtheit eines der einfachsten, klarsten und verständlichsten Bücher ist, das je geschrieben wurde; das den Beweis seines göttlichen Ursprungs in sich selbst trägt und voller Erkenntnisse ist, die sich unser Herz nur wünschen und sich daran erfreuen kann. Ich habe entdeckt, dass die Bibel ein Schatz ist, den die Welt nicht für Geld kaufen kann. Sie gibt uns in unserem Glauben einen stillen Frieden und eine feste Hoffnung für die Zukunft. Sie hält uns aufrecht in Widrigkeiten und lehrt uns, im Wohlergehen demütig zu bleiben. die Bibel macht uns bereit, andere zu lieben und ihnen Gutes zu tun und den Wert einer Seele zu erkennen. Sie lässt uns kühn und tapfer für die Wahrheit eintreten und stärkt unseren Arm, um dem Irrtum entgegenzutreten. Die Bibel gibt uns eine mächtige Waffe, um den Unglauben niederzureißen und macht uns mit dem einzigen Gegenmittel gegen die Sünde bekannt. Sie lehrt uns, wie der Tod bezwungen werden kann und wie die Fesseln des Grabes zerrissen werden. Sie erzählt uns von zukünftigen Ereignissen und zeigt uns die dafür notwendige Vorbereitung. Die Bibel gibt uns Gelegenheit, uns mit dem König aller Könige zu unterhalten und offenbart uns den allerbesten Gesetzeskatalog, der je erlassen wurde. Dies ist nur eine schwache Wiedergabe ihres Wertes; aber wie viele verschmachtende Seelen behandeln sie trotzdem mit Gleichgültigkeit, oder, was dem an Schaden gleichkommt, behandeln sie als ein verborgenes Geheimnis, das man nicht erkennen kann. Oh, mein lieber Leser, mach die Bibel zu deinem hauptsächlichen Studienobjekt. Prüfe sie gründlich und du wirst herausfinden, dass sie alles das ist, was ich gesagt habe. Ja, wie die Königin von Saba wirst du sagen, dass dir nicht die Hälfte gesagt wurde. Die Theologie, die an unseren Schulen gelehrt wird, ist immer auf irgendein spezielles Glaubensbekenntnis gegründet. Vielleicht kann man mit dieser Art Lehren ein leeres Gehirn beeindrucken, aber das Endresultat wird immer Fanatismus sein. Ein freies Bewusstsein wird nie nur mit den Anschichten eines Anderen zufrieden sein. Wenn ich die Jugend in Theologie zu unterrichten hätte, würde ich mir als erstes ein Bild über ihre geistigen Fähigkeiten und ihren Verstand machen. Wenn sie gute Voraussetzungen böten, würde ich sie die Bibel selbst studieren lassen und sie ungebunden hinausschicken, der Welt Gutes zu tun. Aber wenn sie keinen Verstand hätten, würde ich ihnen den Stempel eines anderen Verstandes aufdrücken, „Fanatiker“ auf ihre Stirn schreiben und sie als Sklaven hinausschicken.                                                                                                                                 – William Miller –

Quelle: Miller’s Works. Band I, Views Of The Prophecies And Prophetic Chronology, Selected From Manuscripts Of William Miller; With A Memoir Of His Life. Herausgegeben von Joshua V. Himes, 1842, Seite 20-24.

Was sagt Ellen White über die Regeln von William Miller?:

„Diejenigen, die die dritte Engelsbotschaft verkündigen, forschen in derselben Art und Weise in der Schrift, wie Vater Miller es getan hat. In dem kleinen Buch ‚Views of the Prophecies and Prophetic Chronology‘, stellt Vater Miller die folgenden einfachen, aber klugen Regeln zum Bibelstudium und zur biblischen Interpretation, auf:

1. Jedes einzelne Wort ist wichtig in Bezug auf das in der Schrift dargelegte Thema;
-> Matthäus 5, 18

2. Die gesamte Schrift ist notwendig und sie kann durchaus durch sorgfältige Interpretation und fleißiges Studium verstanden werden;
-> 2. Timotheus 3, 15-17

3. Nichts von dem, was in der Schrift offenbart worden ist, kann oder wird denen vorenthalten werden, die im Glauben darum bitten und nicht wanken;
-> 5. Mose 29,29 / Matthäus 10, 26-27 / 1. Korinther 2, 10 / Philipper 3, 15 / Jesaja 14, 11 / Matthäus 21, 22 / Johannes 14, 13-14 / Johannes 15, 7 / Jakobus 1, 5-6 / 1. Johannes 5, 13-15

4. Um einen grundlegenden Lehrpunkt zu verstehen, musst du alle Schriftstellen zu diesem Thema zusammenbringen. Dann lass jedes einzelne Wort wirken, und wenn du eine Theorie formulieren kannst, ohne einen Widerspruch zu finden, dann kannst du nicht falsch liegen;
-> Jesaja 28, 7-29 / Jesaja 35, 8 / Sprüche 19, 27 / Lukas 24, 27.44-45 / Römer 16, 26 / Jakobus 5, 19 / 2. Petrus 1, 19-29

5. Die Schrift muss ihr eigener Ausleger sein, weil sie den Maßstab in sich selbst trägt. Wenn ich mich auf einen Lehrer verlasse, dass er mir die Schrift auslegt und er dabei über die Bedeutung der Schrift mutmaßen würde, oder ihr eine ganz bestimmte Bedeutung entsprechend seinem speziellen Glaubensbekenntnis zu geben wünscht, oder weil er dadurch weise erscheinen würde, dann ist nicht die Bibel mein Maßstab, sondern seine Mutmaßung, sein Wunsch, sein Glaube oder seine Weisheit.
-> Psalm 19, 8-12 / Psalm 119, 97-105 / Matthäus 23, 8-10 / 1. Korinther 2, 12-16 / Hesekiel 34, 18-19 / Lukas 11, 52 / Maleachi 2, 7-8

Die obenstehenden Punkte sind nur ein Teil dieser Regeln, und bei unserem Bibelstudium sollten wir alle dargelegten Auslegungsrichtlinien beachten.
Unverfälschter Glaube ist auf die Bibel gegründet, aber Satan benutzt so viele Kunstgriffe um die Schrift zu verdrehen und sie fehlerhaft und falsch darzustellen, dass große Vorsicht von Nöten ist, wenn man wissen möchte, was die Schrift wirklich lehrt. Es ist eine der größten Täuschungen dieser Zeit, wenn man viel bei Gefühlen verweilt, während man Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit beansprucht und nicht die klare Ausdrucksweise von Gottes Wort beachtet, denn Gottes Wort deckt sich nicht mit Gefühlen. Viele haben für ihren Glauben keinerlei Grundlagen, außer Gefühle. Ihre Religion besteht aus Reizen und Gefühlen; nimmt man sie jedoch weg, ist ihr Glaube dahin. Gefühle können wie die Spreu sein, aber Gottes Wort ist der Weizen. Der Prophet fragt: ‚Was hat das Stroh mit dem Weizen gemeinsam?'[Jer 23,28].
Niemand wird dafür verurteilt werden, weil er Licht und Erkenntnis nicht angenommen hat, welches er nicht hatte und welches er auch nicht hätte haben können. Viele lehnen jedoch die Wahrheit ab, die ihnen von Christi Botschaftern vorgetragen wird weil sie die Wahrheit dem weltlichen Standard anpassen wollen. Die Wahrheit, die ihre Seele erreichte, das Licht, das ihre Seele erhellte, wird sie im Gericht verurteilen. In diesen letzten Tagen steht uns das angesammelte Licht zur Verfügung, welches durch all die Jahrhunderte hindurch geleuchtet hat und wir werden dementsprechend zur Verantwortung gezogen. Der Weg der Heiligkeit verläuft nicht auf gleichem Weg Niveau mit der Welt; es ist ein rauer Weg. Wenn wir auf diesem Weg wandeln, wenn wir auf dem Weg der Gebote Gottes laufen, werden wir entdecken, dass ‚der Pfad der Gerechten wie ein strahlendes Licht ist, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.‘ [Sprüche 4,18]“ RH, 25. November 1884

Hier nun die restlichen Regeln von William Miller, die man beim Studieren und Auslegen der Bibel beachten sollte:

6. Gott hat kommende Ereignisse durch Visionen, Bilder und Gleichnisse offenbart und auf diese Weise sind die gleichen Dinge durch verschiedene Visionen, oder in verschiedenen Bildern und Gleichnissen oftmals wieder und wieder offenbart. Wenn du sie verstehen willst, musst du sie alle zu einem Ganzen zusammenfügen.
-> Psalm 89, 20 /  Hosea 12, 11 / Habakuk 2, 2 / Apostelgeschichte 2, 17 / 1. Korinther 5, 6 / Hebräer 9, 9.24 / Psalm 78, 2 / Matthäus 13, 13.34 / 1. Mose 41, 1-32 / Daniel 2, 7-8 / Apostelgeschichte 10, 9-16

7. Visionen sind immer als solche erwähnt.
-> 2. Korinther 12, 1

8. Symbole haben immer eine übertragene Bedeutung und werden in der Prophetie viel benutzt, um zukünftige Dinge, Zeiten, und Ereignisse darzustellen. Hierbei handelt es sich z.B. um Berge, die Regierungen bedeuten, Tiere, die Königreiche bedeuten, Wasser, die Völker bedeuten, Lampen, die Gottes Word bedeuten, Tage, die Jahre bedeuten.
-> Daniel 2, 35.44 / Daniel 7, 8.17 / Offenbarung 17, 1+15 / Psalm 119, 105 / Hesekiel 4,6

9. Gleichnisse werden als Begleiter benutzt, um bestimmte Themen zu illustrieren. Sie müssen auf die gleiche Weise wie Symbole durch das Thema und die Bibel erklärt werden.
-> Markus 4,13

10. Symbole haben manchmal zwei oder mehr Bedeutungen, so wie beispielsweise der Tag ein Symbol für drei verschiedene Zeitperioden darstellen kann.
-> Prediger 7, 14
-Unbestimmte Zeit
-Bestimmte Zeit – ein Tag für ein Jahr
-Ein Tag für Tausend Jahre
Wenn du die richtige Auslegung anwendest, wird sie mit der Bibel harmonieren und einen vernünftigen Sinn ergeben, ansonsten nicht. (Kommentar vom Autor/Blogger: Bedenkt, dass gleichzeitig immer alle Regeln angewandt werden müssen, also auch hier den Kontext und den thematischen Zusammenhang nicht vergessen: Jedes Word ist wichtig, die gesamte Schrift muss beachtet werden, alle Schriftstellen zusammenbringen, etc…) 
-> Hesekiel 4, 6 / 2. Petrus 3, 8

11. Wie kann man wissen, wann ein Wort symbolisch gebraucht wird? Wenn es so, wie es dort steht, einen vernünftigen Sinn ergibt, und den einfachen Naturgesetzen keine Gewalt antut, dann muss es wörtlich verstanden werden, andernfalls ist es symbolisch gemeint.
-> Offenbarung 12, 1-2 / Offenbarung 17, 3-7

12. Um die wahre Bedeutung von Symbolen zu erfahren, gehe deinem bildlichen Wort in der Bibelnach, und so du es erklärt findest, wende es auf dein Symbol an. Wenn es einen vernünftigen Sinn ergibt, brauchst du nicht weiter zu suchen; wenn nicht, suche weiter.

13. Wie kann man wissen, ob man für die Erfüllung einer Prophetie das richtige historische Ereignis zugeordnet hat? Wenn du zu dem Schluss kommst, dass jedes einzelne Wort der Prophezeiung (nachdem du die Symbole verstanden hast) sich buchstäblich erfüllt, dann kannst du sicher sein, dass dein geschichtliches Ereignis das korrekte Ereignis ist. Aber wenn ein Wort keine Erfüllung hat, dann musst du nach einem anderen Ereignis schauen, oder seine zukünftige Entwicklung abwarten. Denn Gott trägt dafür Sorge, dass die Geschichte und die Prophetie übereinstimmen, so dass seine wahren gläubigen Kinder nie beschämt sein müssen.
-> Psalm 22, 6 / Jesaja 14, 17-19 / 1. Petrus 2, 6 / Offenbarung 17, 17 / Apostelgeschichte 3, 18
                                                                                                                      – William Miller –

(Alle Hervorhebungen innerhalb der Regeln sind durch den Autor/Blogger vorgenommen)

http://www.endzeitbotschaft.de/2013/03/die-14-regeln-biblischer-interpretation.html

http://www.endzeitbotschaft.de/2013/03/die-14-regeln-biblischer-interpretation.html

Bookmark the permalink.

One Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.