• Walter Veith, Bibel, Ofenbarung, Jesus, Gott, religion, papst, antichtrist, jesuiten Gott, Bibel, Endzeit, Luzifer, Satan, nwo, neue weltordnung, Walter Veith, Bibel, Ofenbarung, Jesus, Gott, religion, papst, antichtrist, jesuiten

Der Schattendienst des Erlösungsplanes

WIE GESCHAH ERRETTUNG VOR GOLGATHA?

Einleitung:
1. Als wir das Thema „Warum Jesus auf diese Erde kam“ studierten, wurde uns klar, daß Jesus der einzige Weg der Errettung bzw. der Erlösung ist. Diese Wahrheit ist im Worte Gottes klar und deutlich formuliert:

  • „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ Johannes 14:6
  • „…in keinem andern ist das Heil…“ Apostelgeschichte 4:12
  • „Das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.“ Johannes 1:29

2. Diese starken biblischen Aussagen in Bezug auf die Erlösung durch Jesus Christus allein lassen uns folgende Fragen stellen:

  • Was ist mit den Menschen, die lange vor Golgatha, lange vor der Erlösungstat Jesu lebten?
  • Wie konnten sie durch Jesus Christus erlöst werden?
  • Wie konnten sie überhaupt etwas über Golgatha und seine Bedeutung wissen?

Antwort: Durch das hebräische Heiligtum und seine Dienste!

3. In den Jahrhunderten vor Jesu erstem Kommen fand Gott eine wunderbare Methode, um vorweg den Weg der Errettung durch einen sündlosen Erlöser zu lehren. Es war dramatisierte Prophezeiung, eine Art Sandkastenmodell des Erlösungswerkes Jesu. Es begann mit Abels einfachem Altar vor den Toren des Gartens Eden. (1 Mo 4:4; Hbr 11:4).

Später wurde dies zu einem feierlichen, belehrenden Ritual im hebräischen Heiligtum ausgebaut. Dies geschah zur Zeit Moses. (2 Mo 25:8-9).

  • Wie wurde nun der Weg der Erlösung von Tag zu Tag In der alttestamentlichen „Schule der Erlösung“ gelehrt?

1. Beschreibung des irdischen Heiligtums

(Hbr 9:1-7)

 

Eine Gesamtbeschreibung mit allen Einzelheiten wird in den Kapiteln 25 bis 30 des 2.Mose-Buches gegeben. Die Hauptmerkmale sind folgende:

1. Der Vorhof: eine große eingezäunte Fläche von ca. 55 x 28 m. Innerhalb dieser Fläche stand das Heiligtum. Der Eingang zum Vorhof befand sich am westlichen Ende. Im Vorhof befanden sich das Waschbecken und der Brandopferaltar.

2. Das Heiligtum: ein großes Zelt, ca. 16,5 x 5,5 m. Es war in 2 Abteilungen aufgeteilt. Diese waren durch einen Vorhang getrennt. Die Seitenwände bestanden aus leichtem Holz, das mit Gold überzogen war. Das Dach bestand aus mehreren Schichten von Tierfellen. Offensichtlich war dieses Heiligtum nicht ein Ort für einen Gemeindegottesdienst im modernen Stil. Trotzdem war es das Zentrum des gesamten hebräischen Gottesdienstsystems.

3. Das Heilige: dies war die 1.Abtellung des Heiligtums und enthielt den siebenarmigen Leuchter, den Schaubrottisch und den Rauchopferaltar.

4. Das Allerheiligste: dies war die 2.Abteilung des Heiligtums und enthielt die Bundeslade, in der sich die 2 Gesetzestafeln mit den 10 Geboten befanden. Der goldene Deckel der Bundeslade, auf dem zwei Engelfiguren mit ausgebreiteten Flügeln standen, wurde der „Gnadenthron“ genannt.

5. Die Priester: sie waren als Diener des Heiligtums eingesetzt und stammten von Levi ab, aus dem Hause Aaron. Nur sie durften das heilige Zelt betreten. Ihre Aufgaben bezogen sich auf die vielen verschiedenen Dienste und Anforderungen des Opfersystems. Sie sorgten ferner für die Errichtung, den Abbau, den Transport und die Pflege des Heiligtums und seiner Gerätschaften. Es war darüberhinaus ihre Aufgabe, das Volk über die Bedeutung des Heiligtums aufzuklären. (Mal 2:7)

 

2. Der tägliche Dienst: Vorschau auf Golgatha und Jesu himmlische Priesterschaft

 

Die Einzelheiten über den täglichen Dienst sind in 3.Mose Kapitel 4 nachzulesen. Nachstehend wollen wir die Hauptmerkmale aufzeigen:

1. In Bezug auf die Sündopfer wurde die hebräische Nation in vier Kategorien aufgeteilt:

  • (1) Priester / Kp.4:3
  • (2) das ganze Volk / Kp.4:13
  • (3) die Stammesfürsten / Kp.4:22
  • (4) der einzelne Israelit / Kp.4:27

Für jede Gruppe wurde ein besonderes Sündopfer verordnet.
(Nicht in jedem Fall wurde ein Lamm geopfert, obwohl das Lamm in den meisten Beschreibungen als das einfachste und repräsentativste der Tieropfer genannt wird.)

2. Das entscheidende Prinzip bei jedem Sündopfer war das der Substitution, d.h. die Stellvertretung. Das bedeutete: das unschuldige Tier nahm die Stelle des schuldigen Menschen, des Sünders ein, der hätte sterben müssen.

Das Tier, als Stellvertreter, starb durch die Hand des bußfertigen Sünders. So wurde demonstriert, daß die Auswirkung oder der Lohn der Sünde der Tod ist! (Rö 6: 23)

3. Bevor der Bußfertige das. Tier tötete, legte er seine Hände auf den Kopf des Opfertieres und bekannte seine Sünden. So übertrug er symbolisch die Verantwortung für seine Sünden auf das unschuldige Tier.

4. Der diensttuende Priester sprengte das Blut des Opfers entweder an den Vorhang im „Heiligen“ oder an den Brandopferaltar im „Vorhof“. Auf diese Weise wurde die Sünde auf das Heiligtum übertragen, um später weiterbehandelt zu werden.

5. Durch dieses tägliche Ritual, das bekannte Sünden auf das Heiligtum übertrug, wurde letzteres (das Heiligtum), symbolisch gesehen, verunreinigt und bedurfte eines Reinigungsdienstes am Ende des Jahres.
 

6. Der bußfertige Sünder ging bis zum Ende des Jahres, dem großen Versöhnungstag, straffrei aus. Dann wurde sein Fall überprüft und über die endgültige Sündenverfügung entschieden.

3. Der jährliche Dienst = Vorschau auf das Endgericht und die Reinigung des Universums von der Sünde

 

Die Einzelheiten des jährlichen Dienstes sind in 3.Mose, Kapitel 16 nachzulesen.

Nachstehend zeigen wir die Hauptmerkmale auf:

1. Der jährliche Dienst konzentrierte sich auf die 2.Abteilung des Heiligtums, das Allerheiligste. Er war ausschließlich dem Hohenpriester persönlich vorbehalten.

2. Dieser jährliche Dienst im Heiligtum war bekannt unter dem Ausdruck „Großer Versöhnungstag“ oder „Reinigung des Heiligtums“.

3. Er fand am 10.Tag des 7.Monats statt. Im jüdischen Kalender war dies jeweils im Herbst des Jahres.

4. Nach verschiedenen vorbereitenden Opfern durch den Hohenpriester wurde über 2 Ziegenböcke, die die Gemeinde stellte, das Los geworfen. Ein Los war für den Herrn, das andere für Asasel. Letzterer war der „Sündenbock“, der Satan symbolisierte.

5. Der Hohepriester tötete den Bock für den Herrn und trug sein Blut in das Allerheiligste, um es dort vor und auf den Gnadenthron zu sprengen. Dies war das Sündopfer für das Volk.

Wenn er aus dem Allerheiligsten zurückkam, sprengte er auch im Heiligen etwas auf die dort stehenden Gegenstände. Dann ging er zum Brandopferaltar im Vorhof und strich von dem Blut des Sündopfers 7 x etwas auf die Hörner des Altars.

6. Endlich bekannte der Hohepriester die durch das ganze Jahr aufgelaufenen Sünden des gesamten Volkes auf den Kopf des Bocks für Asasel. Dieser wurde dann in die Wüste geführt, um dort mit den Sünden umzukommen.

Anmerkung: Die Asasel-Handlung fand erst statt, nachdem das Heiligtum und das gesamte Volk durch das Blut des Sündopfers (vom Bock für den Herrn) gereinigt und versöhnt waren.

7. Damit der Israelit auch tatsächlich das Austilgen seiner Sünden erlebte, bedurfte es seiner persönlichen Anwesenheit am großen Versöhnungstag.
Wenn sich der Israelit vorsätzlich nicht am Heiligtum einfand, wurde er aus, dem Volk ausgetilgt. Daher wurde der Große Versöhnungstag von den Israeliten auch als jährlicher Gerichtstag angesehen.

4. Der praktische Wert des indischen Heiligtumsdienstes

 

Man mag fragen:

  • Was bewirkte der Heiligtumsdienst?
  • Hat er (zeitlich ja vor dem Kreuz angesiedelt) wirklich den wahren Weg der Erlösung gelehrt?
  • Hat er die Menschen in die rettende Gemeinschaft mit Gottgeführt?

1. Daß der Heiligtumsdienst tatsächlich den Weg der Erlösung lehrte, wird uns durch die außerordentliche Qualität religiöser Erfahrung im Ieben von Glaubensmännern wie Abel, Henoch, Abraham, Josef, Hose, Samuel, Daniel und Johannes dem Täufer bewußt gemacht.

Sie alle lebten und starben vor dem Ereignis auf Golgotha. Die umgestalteten Charaktere dieser Männer können nur aufgrund des Funktionierens des „Sandkastenmodells“ des Erlösungsplanes, also des hebräischen Heiligtumsdienstes, erklärt werden. Hier wurde Erlösung durch unverdiente Gunst oder Gnade und stellvertretendes Opfer gelehrt.

  • 2 Tim 3:15: Das Alte Testament konnte zur Seligkeit hin unterweisen.
  • Ps 51:1-13: Von Schuld erdrückt, von Gewissensbissen geplagt, fand David den Weg zum Frieden mit Gott durch die Heiligtumsoffenbarung.
  • Ps 73:16-17: David sah den endlichen Triumph der Gerechtigkeit, indem er ins Heiligtum Gottes ging

2. Für die Gläubigen während der Zeit des Alten Testamentes war der Heiligtumsdienst ein „Teleskop des Glaubens“, durch das sie über den Abgrund von langen Zeitperioden hinweg den 1.Advent Jesu, das Kreuz von Golgatha und darüber hinaus den 2.Advent des Gottessohnes und das Endgericht schauen konnten!

 

Zusammenfassung

 

Hier sollten noch 2 Fragen gestellt werden:

  • Wenn wir in den Jahrhunderten vor dem Kreuz von  Golgatha das Problem hätten lösen müssen, das Gott in Bezug auf die Deutlichmachung des Erlösungsplanes zu lösen hatte, welch bessere Methode als die des Heiligtumsdienstes hätten wir anbieten können?
  • Welchen praktischen Wert hat das Studium dieser alten Rituale für uns heute?

Zwei wichtige Faktoren sind dabei zu beachten:

1.   Das erwähnte Opfersystem erklärt uns auf einfachste Weise wie man zu Jesus kommt. Selbst ein Kind kann das verstehen. Um die Gewißheit der Sündenvergebung zu erlangen, haben wir die gleichen Schritte zu unternehmen wie der Sünder in Israel

  • Wir müssen unsere Sünden im Namen Jesu bekennen.
  • Wir müssen sie ihm als dem Sündenträger und Sündentilger übergeben
  • Wir müssen um Vergebung durch die Verdienste seines vergossenen Blutes nachsuchen.

2.   Jenes Ritual zeigt uns Gottes großen Wunsch, unsere Herzen zu seinem Tempel zu machen.

Er möchte ständig in uns wohnen und uns von angesammelter Schuld frei machen.

Er möchte uns auch von der Macht der Sünde im täglichen Leben befreien und erretten.

Immer wieder wird in der Heiligen Schrift von diesem göttlichen Innewohnen als Gottes sehnlichstem Wunsch und unserem größten Bedürfnis gesprochen.
So zum Beispiel in 2. Mose 25: 8:

  • „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich unter ihnen wohne. „

Es war Gottes Absicht, daß das irdische Heiligtum eine immer währende Illustration oder ein Modell dafür sein sollte, wie das Leben seiner wahren Nachfolger aussehen sollte. (Also ein Symbol des inneren „Seelentempels“).

  • „Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes…..Ich will unter ihnen, wohnen und wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. “ 2 Korinther 6:16


Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.