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Das Heiligtum und seine Dienste

1. Eine Abbildung des Heiligtums und des Vorhofes ist nachfolgend dargestellt. Dazu können die Kapitel 25-40 aus dem 2. Buch Mose gelesen werden, Dort sind Einzelheiten näher beschrieben.

2. Das Heiligtum bestand aus drei Bereichen: dem Vorhof (2. Mose 27, 9-13) dem Heiligen und dem Allerheiligsten (2. Mose 26, 33).

3. Im Vorhof standen der Brandopferaltar (2. Mose 27, 1-8), das Waschbecken (2. Mose 30, 18-21) und der Heiligtumsbau selbst. Der Zaun für den Vorhof bestand aus weißer Leinwand und wurde von 60 Säulen getragen (2. Mose 27, 9-13).

4. Im Heiligen befanden sich drei Gegenstände:

a) Der Schaubrottisch (2. Mose 25, 23-30), der auf die Abhängigkeit des Volkes
von Gott hinwies. Ihm verdankten sie die körperliche und geistliche Nahrung.
Der Schaubrottisch wies auf Jesus als das Brot des Lebens hin (1. Korinther
11, 23. 24; Johannes 6, 51).

b) Der siebenarmige Leuchter(2. Mose 25, 31 —40). Die Lichter stellen das Wort Gottes dar (Psalm 119, 105) und auch Jesus Christus, das Licht der Welt (Johannes 9, 5). Das Öl ist ein Hinweis auf den Heiligen Geist (Sacharja 4, 1-6: Offenbarung 4, 5).

c) Der Rauchopferaltar (2. Mose 30, 1 —9). Der aufsteigende Rauch stellt die Gebete des Volkes Gottes dar (Psalm 141, 2; Offenbarung 5, 8; 8, 3. 4).

5. Im Allerheiligsten befand sich nur die mit Gold überzogene Bundeslade (2. Mose 25, 10-22). Auf der Lade befand sich der Gnadenthron (2. Mose 25, 17-22), an dessen Enden zwei Cherubim aus getriebenem Gold. Hier, zwischen den beiden Engeln, war Gott gegenwärtig. In der Lade selbst wurden die Tafeln mit den Zehn Geboten verwahrt (5. Mose 10, 2. 5). Die Lade wies sowohl auf die Gnade als auch auf das Recht hin. Das Gesetz ist ewig gültig; aber Gott hält die Gnade für diejenigen bereit, die in Schwachheit das Gesetz übertreten.

6. Wenn jemand gesündigt hatte, brachte er das Opfertier zum Priester. Er bekannte seine Sünden über dem Kopf des Tieres und schlachtete es dann mit eigener Hand. Der Priester sprengte etwas von dem Blut auf die Hörner des Brandopferaltars. Zum Ritus gehörte, daß ein Teil des Fleisches vom Priester gegessen wurde (3. Mose 4, 29. 30; 6, 18. 19). Beim Sündopfer für das ganze Volk wurde etwas von dem Blut auf den Vorhang und auf die Hörner des Rauchopferaltars gesprengt. Die Sünde wurde also vom Sünder auf das stellvertretende Tier und von dort auf das Heiligtum übertragen (3. Mose 4, 13-18). So wird dargestellt, wie Jesus mein Stellvertreter vor dem Vater wird, wenn ich sein Blut für mich annehme.
Das Blut des Opfertiers besaß keine versöhnende Kraft, um Sünde zu tilgen. Entscheidend war der Glaube an das zukünftige Opfer Jesu als Lamm Gottes (1. Johannes 1, 7). Das Volk Israel blickte voraus auf das Kreuz, so wie wir im Glauben zurückschauen.
Christus wurde durch das Lamm versinnbildet, das stellvertretend für den Sünder starb (Johannes 1, 29). Christus wurde auch durch den Priester dargestellt. Er lebt jetzt als Hoherpriester im Himmel. Beide Symbole sind notwendig, um Christi Dienst zu erklären. Sein Opfer war die Bezahlung für meine Sünden. Durch seinen gegenwärtigen Dienst als Hoherpriester kann ich ihm ähnlich werden. Beide Dienste sind von Bedeutung. Keiner genügt für sich allein.

7. Zum täglichen Dienst im Heiligtum kam, daß der Hohepriester einmal im Jahr das Allerheiligste betrat, um das Heiligtum zu „reinigen“ (3. Mose 16, 29-34; Hebräer 9, 7). Die Sünden des Volkes wurden während des ganzen Jahres durch die gebrachten Opfer auf das Heiligtum übertragen. Einmal im Jahr, am großen Versöhnungstag (Yom Kippur),wurden zwei Ziegenböcke ausgewählt. Einer wurde zum Sündenbock bestimmt, der andere dem Herrn geweiht. Der dem Herrn geweihte Bock wurde geschlachtet und sein Blut in das Allerheiligste getragen. Mit seinem Blut wurde das Werk der Reinigung vollzogen. Dann übertrug der Priester die Sünden des Volkes vom Heiligtum auf den Sündenbock. Der wurde nun in die Wüste geführt, um dort zu sterben (3. Mose 16, 7-11 und 23, 27-30).
Der dem Herrn geweihte Ziegenbock ist ein Hinweis auf Jesus Christus, der unsere Versöhnung, unser Stellvertreter, Opfer und Vorbild ist. Der Sündenbock, der Satan verkörpert, wurde für immer vom Volke Gottes getrennt. In gleicher Weise wird Satan, nachdem er im Gericht Gottes zur Rechenschaft gezogen ist, am Ende der tausend Jahre mit seinen Engeln und der Sünde für immer aus dem Universum verbannt und vernichtet.
Der Versöhnungstag war ein Tag des Gerichts. Wurden die Sünden vor diesem Tag bekannt, waren die Menschen gerettet. Wurden sie nicht bekannt, erfolgte der Ausschluß vom Volke Gottes (3. Mose 23, 27-30). Es war ein Tag des ehrlichen Bekennens, der Reue und des ernsten Gebetes.
Die Juden haben den Versöhnungstag, den Yom Kippur‘, stets als einen feierlichen Gerichtstag betrachtet. In einer jüdischen Enzyklopädie steht unter dem Wort ,Versöhnungstag“ folgendes:

„Gott auf seinem Thron als Richter der Welt… Das Buch der Berichte wird geöffnet. Es wird verlesen. Die Aufzeichnungen jedes Menschen befinden sich darin. Die große.Posaune ertönt; eine ruhige, leise Stimme wird gehört. Die Engel schaudern und sagen: Dies ist der Tag des Gerichts … Am Neujahrstage wird das Urteil gesprochen. Am Versöhnungstag ist besiegelt, wer leben und wer sterben wird.“

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