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Gottes Zukunftsfenster

Einleitung:

 

1. Ein bekannter englischer Schriftsteller sagte einmal: „Ein stummer Himmel ist das größte Geheimnis unserer Existenz!“

 

 

  • Warum schweigt Gott? Ist Ihm menschliches Leid gleichgültig?
  •  Wird Er immer schweigen? Oder wird Er eines Tages sein Schweigen brechen und in ungeahnter und unbeschreiblicher Majestät auf unserer menschlichen Bühne erscheinen und die lange Herrschaft des Bösen beenden?

2. Die Bibel gibt eine deutliche Antwort auf diese Fragen:

Gott wird in der Tat sein Schweigen brechen! Er wird auf dieser Erde intervenieren! Er hat große und wunderbare Pläne für die Zukunft dieses Planeten. Diese Pläne werden im 2.Kapitel des Buches Daniel offengelegt. Diese Prophezeiung ist „Gottes Zukunftsfenster“ genannt worden. Wir wollen jetzt einen Blick durch dieses Zukunftsfenster Gottes werfen.

1. Nebukadnezars vergessener Traum:

Daniel 2: 1-6

 

1. Nebukadnezar II war der größte Herrscher des 2.Babylonischen Reiches. Unter ihm erlebte das alte Babylon um ca 600 v.Chr. seine größte Machtfülle. Daniel war ein junger hebräischer Gefangener in Babylon, ein Verehrer und Anbeter des wahren Gottes. Er war dem König schon wegen seiner Intelligenz und Weisheit bekannt (Daniel: Kapitel 1).

2. Vers 29 sagt uns, daß der König an jenem bedeutsamen Abend, bevor er einschlief, über die Zukunft seines Reiches nachgedacht hatte. Das war wahrscheinlich der Grund, warum er den Traum unbedingt wiederfinden wollte. Dieser Traum, so meinte er wohl, könnte einen Schlüssel für die Zukunft beinhalten.

2. Die Ohnmacht der weisen Männer Babylons:

Verse 7-13

 

1. Diese Berater des Königs waren Mitglieder eines Magierordens, bestehend aus Hellsehern, Astrologen und anderen weisen Männern. Sie behaupteten, in direktem Kontakt mit den Göttern Babylons zu stehen.
Das erklärt auch den Unmut und den Zorn des Königs. Als sie hier auf die Probe gestellt wurden, bekannten sie kleinlaut, daß sie letztlich keinen Kontakt mit den Göttern hatten.

2. So wurde ihre offensichtliche Unredlichkeit und Heuchelei entlarvt (Vers. 11). Wegen seiner offensichtlichen Intelligenz und Weisheit wurde Daniel diesem Kreis von Beratern des Königs zugerechnet. Somit aber galt das Todesurteil, das der König über alle verhängte, auch für ihn!

3. Der Traum und seine Deutungwird Daniel offenbart 

(Verse 14-30 + 31-35)

 

1. Hier sollten wir auf den schlichten kindlichen Glauben Daniels und seiner Freunde achten. In ihrer Bedrängnis gingen sie auf ihre Knie und beteten zu ihrem Gott. Dieser Gott hörte ihre Gebete, und Er erhörte sie auch. Er wird für uns auch heute das gleiche tun, wenn wir in gleichem kindlichen Glauben wie Daniel zu Ihm kommen.

2. Wir sollten auch folgende Hinweise im Text beachten:

  • „in künftigen Zeiten“ (Vers 28)
  • „dereinst“ (Vers 29) und
  • „was geschehen soll“ (Vers 29)

Gott benutzte die aufgewühlte Gefühlswelt Nebukadnezars, in der er sich
mit der Zukunft seines Reiches auseinandersetzte, und machte diese zum
Kanal, durch den er die zukünftige Geschichte der Welt offenbaren wollte.

4. Gottes Zukunftsfenster

Verse 36-43

 

Eine göttliche Hand blättert hier die Seiten der Weltgeschichte um. Die zukünftigen Jahrhunderte entfalteten sich vor den staunenden Augen Daniels. Diese erstaunlichen 8 Verse, die nur 225 Worte enthalten, sagen die entscheidenden politischen Veränderungen in den nächsten 2500 Jahren der Weltgeschichte voraus, und zwar von der Zeit Nebukadnezars aus gesehen!

  • Das Haupt aus Gold = Babylon 605 — 539 v.Chr. (Verse 37+38)
  • Die Brust aus Silber = Medien-Persien 539 — 331 v.Chr. (Vers 39)
  • Die Lenden (Hüfte) aus Erz (Kupfer) = Griechenland 331 — 168 v.Chr. (Vers 39)
  • Die Beine aus Eisen = Rom 168 v.Chr.- 476 n.Chr. (Vers 40)
  •  Die Füge aus Eisen + Ton = Geteilte Nationen 476 — Wiederkunft Jesu (Verse 41-43) West-Europas

5. Das geteilte Römische Reich

Verse 41-43

 

1. Während das Jahr 476 (unserer Zeitrechnung) allgemein als Datum für den Fall des imperialen Roms gilt, zog sich der Ver- und Zerfallsprozeß des gewaltigen Römischen Reiches über einen längeren Zeitraum hin, nämlich über ca. 200 Jahre.
Zwischen 350 und 550 n.Chr. wurde das römische Territorium nacheinander von verschiedensten germanischen Stämmen infiltriert. Einige dieser Stämme verschwanden relativ schnell von der politischen Bühne, hinterließen dabei auch kaum Spuren. Anderen gelang es dagegen, sich länger oder sogar dauerhaft in gewissen Territorien des langsam zerfallenden Reiches festzusetzen.

2. Unsere Karte zeigt die ungefähren Heimatterritorien der zehn repräsentativsten und dauerhaftesten dieser Barbaren-Reiche. Dabei ist jedoch festzuhalten, daß die Grenzen ständig fluktuierten und daß keine einzelne Karte ein absolut korrektes Bild wiedergeben kann.

Ständige Veränderungen der Standorte bzw Stammesgrenzen während dieser Periode politischer Aufstände und Entwicklungen waren an der Tagesordnung. Um ein einigermaßen adequates Bild der Teilung des Römischen Imperiums zu zeigen, wäre ein Film der Ereignisse während dieser 200-Jahrperiode von 350 – 550 n.Chr. wahrscheinlich die beste Darstellung dieser Zeit.

Hier eine Liste der damaligen Reiche und ihrer modernen Nachfolgestaaten:

  • Angelsachsen = England
  • Franken e Frankreich
  • Alemannen = Deutschland
  • Burgunder = Schweiz
  • Lombarden = Italien
  • Westgoten = Spanien
  • Sueven = Portugal
  • Ostgoten = verschwunden
  • Vandalen = verschwunden
  • Heruler = verschwunden
 

 6. Versuche, ein vereintes Europa zu schaffen

Verse 42+43

 

1. Nach dem endgültigen Fall des Römischen Reiches im Jahre 476 haben sechs bedeutende Staatsmänner vergeblich versucht, Europa unter ihrer Herrschaft zu vereinen:

  1. Karl der Große (König der Franken)  im 8.Jahrhundert
  2. Karl V (von Spanien) im 16.Jahrhundert
  3. Ludwig XIV (König von Frankreich) im 18.Jahrhundert
  4. Napoleon (Herrscher von Frankreich) im 19.Jahrhundert
  5. Kaiser Wilhelm (von Deutschland) im 20.Jahrhundert
  6. Adolf Hitler (von Deutschland) im 20.Jahrhundert

2. Die verschiedensten Versuche wurden unternommen, um die unterschiedlichen Teile Westeuropas zusammenzuschweißen, z.B.durch Ehen zwischen den herrschenden Königs- bzw. Kaiser-Familien, insbesondere während der Zeitperiode von 1850 und 1914. Aber auch diese Versuche scheiterten kläglich. Der Historiker Charles Downer Hazen erklärt:

„Europa hat sich immer dagegen gewehrt, von einer einzelnen Macht oder einem einzigen Mann regiert zu werden. Mehrere Male im Laufe seiner Geschichte stand es vor dem Risiko, unter solch ein Joch zu geraten; aber letztlich ist es ihm immer wieder gelungen, dieser Unterjochung zu entgehen.“ („Modern European History „, S.229)

3. Warum sind alle diese Versuche, Europa zu einigen mißlungen? Wahrscheinlich weil Menschen versucht haben das zu tun was Gott als nicht machbar erklärt hat:

  • „Es wird ein zerteiltes Königreich sein.“ Daniel 2: 41
  • „Aber sie werden doch nicht aneinander festhalten.“ Daniel 2: 43

7. Der Höhepunkt der Weltgeschichte: Gottes Eingreifen 

Verse 44+45

 

1. Jahrhunderte hindurch wurde das Gebet Jesu aus Matthäus 6: 10 gebetet:

  • „Dein Reich komme!“

Hier finden wir nun Gottes dramatische Antwort auf dieses Gebet!

2. Wenn dieses Gebet seine Erhörung findet, dann wird die lange, dunkle Nacht des Leidens und Sorgens auf dieser Erde für immer vorüber sein. Die Zeit wird übergehen in die Ewigkeit! Der Himmel wird die Erde berühren, Heilung und Schönheit sind angesagt. Der Traum des Menschen von ewigem Frieden und immer-währender Sicherheit wird endlich wahr werden!

Zusammenfassung

 

1. Bevor wir unser Studium über das zweite Kapitel des Danielbuches abschließen, wollen wir uns in das prophetische Bild einbringen:

  • Warum hat Gott uns die Möglichkeit gegeben, diese Dinge zu lesen und zu hören?
  • Ist dies nur ein Zufall?

2. Diese Frage wurde einem jungen australischen Ehepaaar am Ende eines Bibelgespräches gestellt. Nach einigen Augenblicken des Überlegens sagte die junge Frau:

„Ich glaube der Grund ist, daß Gott uns bei sich haben möchte!“

Ja, das möchte ER in der Tat. Es ist eine wunderbare Sache, begehrt zu werden, besonders wenn es Gott ist, der uns bei sich, in seinem Reich, in seiner Nähe haben möchte, und das für eine Ewigkeit!

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