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Gottes lebender Tempel

Einleitung:

1.    In Johannes 2: 13-16 lesen wir von der Tempelreinigung in Jerusalem. Die Reinigung des jüdischen Tempels durch Jesus war eine dramatische Illustration des Reinigungswerkes, das ER auch im menschlichen Herzen tun möchte.

Es war die ursprüngliche Absicht Gottes, daß der Mensch ein lebender Tempel sein sollte, damit ER, der Schöpfer des Menschen, darin wohnen könne.

2.    Aber die Sünde hat den ganzen Menschen befleckt. So wurde Gottes Plan durchkreuzt. Jesus kam, um die Dämonen der Selbstsucht und der Lust, die im menschlichen Herzen ihre Macht ausüben, auszutreiben. Er kam, um diesen Tempel zu reinigen und dessen ursprünglichen Zustand als Gottes Besitz wiederherzustellen.

3.    Manche Menschen meinen, daß das Werk Jesu nur darin bestehe, die menschlichen Herzen zu reinigen und daß ihm der Körper des Menschen gleichgültig sei. So ist es für fragende Menschen oft eine Überraschung, festzustellen, daß Gott den ganzen Menschen, Leib, Seele und Geist, als seinen Tempel betrachtet. Er ist genauso an unserem körperlichen, gesundheitlichen Wohlergehen interessiert wie an der Gesundheit unserer Seele.

2 Korinther 6: 16 „Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes.“

Wie sollen wir uns nun um Gottes lebenden Tempel kümmern?

1. Gottes Anspruch auf den „Körper-Tempel“

1.    Gottes Anspruch gründet sich auf die Tatsache, daß ER unser Schöpfer, Eigentümer, Erlöser und Erhalter ist:

• „Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört?“ 1 Korinther 6: 19+20

•    „Erkennet, daß der Herr Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst..“ Psalm 100: 3

•    „Denn in Ihm leben, weben und sind wir…“ Apostelgeschichte 17: 28

• „Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.“ Römer 14: 8

•    Welche Auswirkung hat dieser göttliche Anspruch auf unser Leben?

2.    Wir sollten zutiefst dankbar sein, daß Gott sich in dieser Weise um unser Wohlergehen kümmert. Es wird zu einer besonderen Erfahrung, wenn uns diese Tatsache immer wieder neu bewußt wird. Von dem Augenblick an, an dem wir bewußt sagen können: „Ich gehöre Gott! Mein Körper ist sein Tempel!“ wird unser Leben nicht mehr das gleiche sein wie vorher!-

3.    Dies ist wohl die mächtigste und lebensverändernste Überzeugung, die unsere Herzen erfüllen kann. Wenn wir für Gott solch einen außergewöhnlichen Wert haben, können wir dann weiter so leichtfertig wie bisher mit seinem Eigentum, seinem Tempel, umgehen?

2. Gottes Interesse am „Körper-Tempel“

•    „Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder (eifersüchtiger) Gott…2 Mose 20: 5

1.    Es ist absolut legitim, daß Gott „eifersüchtig“ über seinen Besitz wacht. Wir tun das mit unserem Besitz doch auch oder etwa nicht? Wenn wir ein wunderschönes, architektonisch außergewöhnliches Schloß mit erlesenen Einrichtungsgegenständen besäßen, wären wir da nicht ständig auf der Hut, es vor unerwünschten Besuchern oder irgendwelchen anderen negativen Einwirkungen zu bewahren?

2.    So macht Gott in seinem Wort deutlich, daß ER an der Gesundheit und dem Wohlergehen seines Volkes höchst interessiert ist.

• „Mein Lieber, ich wünsche, daß es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht.“ 3 Johannes 1,2

3.    Einziger Beweggrund für dieses Interesse Gottes an meinem Wohlergehen ist ausschließlich Gottes Liebe zu seinen Geschöpfen und sein Wunsch, daß es ihnen gut gehe.

„Der Herr hat uns geboten, nach all diesen Rechten zu tun, daß wir den Herrn, unsern Gott, fürchten, auf daß es uns wohlgehe unser Leben lang…“ 5 Mose 6: 24

4.    Gott schätzt unser körperliches Wohlbefinden hoch ein. Er schließt sich nicht der verkehrten Sichtweise an, daß der menschliche Körper eine Quelle des Bösen sei und dieser deshalb als befleckte und wertlose Hülle betrachtet werden müsse.


Gott schuf unsere Körper „nach seinem Bilde“und erklärte sie für „sehr gut“! (1 Mose 1: 31) Daher schließt Gottes Erlösungswerk auch unsere Körper ein, und ER wird nicht ruhen, bis auch dieser restlos von Sünde, Krankheit und Tod befreit worden ist.

•    „…auch wir… sehnen uns nach…. der Erlösung unseres Leibes!‘ Römer 8: 23

• „ER aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.“ 1 Thessalonicher 5: 23

• „Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.“ 1 Korinther 3: 16-17

5. Wenn Gott so an unserem körperlichen Wohlergehen interessiert ist, erwarten wir von Ihm natürlich mehr als nur Warnungen vor Mißbrauch und Fehlverhalten in Bezug auf unseren Körper. Wir möchten darüber hinaus klare und deutliche Ratschläge von unserem Schöpfer bekommen, wie wir diesen unseren Körper behandeln sollen.

•    Enthält die Bibel solche Ratschläge?

3. Gottes Ratschläge in Bezug auf den „Körper-Tempel“

Gottes Gesundheitsratschläge betreffen zwei Aspekte:

(1) Bandbreite
(2) Vorteile bzw. Nutzen

   1.Bandbreite:

1. Gottes Gesundheitsratschläge betreffen den
ganzen Menschen: Körper, Geist, Seele, eben das ganze Leben! Gottes
Gesundheitsprogramm ist erstaunlich umfassend, logisch und ausgewogen!

•    „Ob ihr nun eßt oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“ 1 Korinther 10: 31

•    „Jeder aber der kämpft, enthält sich aller Dinge…“ 1 Korinther 9: 25

2. Das biblische Wort für Enthaltsamkeit bedeutet nicht nur „totale Abstinenz dem gegenüber, was schädlich ist“ , sondern auch den „mäßigen Gebrauch des Guten“. Einige der positivsten Ratschläge in der Bibel in bezug auf gute Gesundheit sind folgende:

(1)    Strikte persönliche Reinheit. (2 Korinther 7: 1)

(2)    Angemessene sanitäre Vorsorgemaßnahmen. (5 Mose 23: 11-14)

(3)    Isolierende Maßnahmen bei ansteckenden Krankheiten. (4 Mose 5: 2+3; 3 Mose 13: 45+46)

(4)    Verbrennen von verseuchtem Material. (3 Mose 13: 47+48+52)

(5)    Reine und gesunde Lebensniittel. (1 Mose 1: 29; 3 Mose 11: 1-47)

(6)    Nicht-alkoholische Getränke. (Sprüche 20: 1)

(7)    Ablehnung von Schlemmerei und Gefräßigkeit. (Lukas 21: 34; 1 Korinther 9: 25+27)

(8)    Angemessene Bewegung und Ruhe. (2 Mose 20: 8-11; Markus 6: 31)

(9)    Saubere und positive Gedanken. (Philipper 4: 8)

(10)    Freudiges Wesen, Zufriedenheit und Gottvertrauen.  (Sprüche 17: 22; 1 Thessalonicher 5: 16; Philipper 4: 4+ 11; Jesaja 26: 3+4)

(Das gewissenhafteste Gesundheitsministerium unserer Tage könnte an diesen Ratschlägen kaum Anstoß nehmen.)

2 Vorteile / Nutzen:

Gott führt uns Vorteile und Nutzen von Selbstbeherrschung, aber auch die Auswirkungen von Prinzipienlosigkeit und menschlichem Sichgehen-lassen in Seinem Wort deutlich vor Augen:

• „Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse. Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem ihr den Herrn, euren Gott, liebt und seiner Stimme gehorcht und ihm anhanget.
Denn das bedeutet für dich, daß du lebst und alt wirst und wohnen bleibst in dem Lande, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“ 5 Mose 30: 15+19-20

•    „Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“
Ga1ater 6: 7-8

•    Gottes Gebote sind dazu da, „daß es uns wohlgehe unser Leben lang… „ 5 Mose 6:24

•    “ meine Gebote werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden…“ Sprüche 3: 1+2:

  • Daniels Leben ist ein klassisches Beispiel für die Vorteile und den
    großen Nutzen in körperlicher, geistiger und geistlicher Hinsicht, wenn
    wir uns als Menschen an Gottes Gesundheitsgesetze halten. Daniel 1: 8+15
    +17+20+21
Daniel 1, 1-21
1 Im
dritten Jahr der Herrschaft Jojakims, des Königs von Juda, zog
Nebukadnezar, der König von Babel, vor Jerusalem und belagerte es.
2 Und
der Herr gab in seine Hand Jojakim, den König von Juda, und einen Teil
der Geräte aus dem Hause Gottes. Die ließ er ins Land Schinar bringen,
in den Tempel seines Gottes, und tat die Geräte in die Schatzkammer
seines Gottes.
3 Und
der König sprach zu Aschpenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte
einige von den Israeliten auswählen, und zwar von königlichem Stamm und
von edler Herkunft,
4 junge
Leute, die keine Gebrechen hätten, sondern schön, begabt, weise, klug
und verständig wären, also fähig, an des Königs Hof zu dienen; und er
sollte sie in Schrift und Sprache der Chaldäer unterrichten lassen.
5 Und
der König bestimmte, was man ihnen täglich geben sollte von seiner
Speise und von dem Wein, den er selbst trank; so sollten sie drei Jahre
erzogen werden und danach vor dem König dienen.
6 Unter ihnen waren aus Juda Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja.
7 Und
der oberste Kämmerer gab ihnen andere Namen und nannte Daniel
Beltschazar und Hananja Schadrach und Mischaël Meschach und Asarja
Abed-Nego.
8 Aber
Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, dass er sich mit des Königs
Speise und mit seinem Wein nicht unrein machen wollte, und bat den
obersten Kämmerer, dass er sich nicht unrein machen müsste.
9 Und Gott gab es Daniel, dass ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig gesinnt wurde.
10 Der
sprach zu ihm: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch
eure Speise und euern Trank bestimmt hat. Wenn er merken würde, dass
euer Aussehen schlechter ist als das der andern jungen Leute eures
Alters, so brächtet ihr mich bei dem König um mein Leben.
11 Da sprach Daniel zu dem Aufseher, den der oberste Kämmerer über Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gesetzt hatte:
12 Versuch’s doch mit deinen Knechten zehn Tage und lass uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken geben.
13 Und
dann lass dir unser Aussehen und das der jungen Leute, die von des
Königs Speise essen, zeigen; und danach magst du mit deinen Knechten tun
nach dem, was du sehen wirst.
14 Und er hörte auf sie und versuchte es mit ihnen zehn Tage.
15 Und nach den zehn Tagen sahen sie schöner und kräftiger aus als alle jungen Leute, die von des Königs Speise aßen.
16 Da tat der Aufseher die Speise und den Trank, die für sie bestimmt waren, weg und gab ihnen Gemüse.
17 Und
diesen vier jungen Leuten gab Gott Einsicht und Verstand für jede Art
von Schrift und Weisheit. Daniel aber verstand sich auf Gesichte und
Träume jeder Art.
18 Und
als die Zeit um war, die der König bestimmt hatte, dass sie danach vor
ihn gebracht werden sollten, brachte sie der oberste Kämmerer vor
Nebukadnezar.
19 Und
der König redete mit ihnen, und es wurde unter allen niemand gefunden,
der Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja gleich war. Und sie wurden des
Königs Diener.
20 Und
der König fand sie in allen Sachen, die er sie fragte, zehnmal klüger
und verständiger als alle Zeichendeuter und Weisen in seinem ganzen
Reich.

21 Und Daniel blieb im Dienst bis ins erste Jahr des Königs Kyrus.

Schlussgedanken

Jetzt sind wir in der Lage den Appell des Apostels Paulus im Brief an die Römer, Kapitel 12, Vers 1, recht zu verstehen:

• „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.“

•   Die klügste und logischste Art zu leben ist die, Gottes Gesetze zu beachten.

Jemand hat einmal gesagt:

„Das große Anliegen unseres Lebens sollte sein, herauszufinden, in welche Richtung sich Gott bewegt, und Ihm dann dorthin zu folgen.“

Wenn wir dies tun, dann werden wir uns gedrungen fühlen, die Worte des Psalmisten zu wiederholen und zu bestätigen:

•    „Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht!“ Psalm 36:10

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